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Klage gegen Bahnpläne war „aussichtslos“

Hohnhorst / Bürgerbrief Klage gegen Bahnpläne war „aussichtslos“

Die SPD geht in ihrem aktuellen Bürgerbrief hart ins Gericht mit dem Hohnhorster Gemeinderatsherrn Heinz-Konrad Rohrßen (CDU), weil dieser in einem Bericht unserer Zeitung angegeben hatte, seine Klage gegen die Bauvorhaben der Deutschen Bahn seien der Grund dafür, dass Hohnhorst einen Rad- und Fußweg unter der geplanten Bahnbrücke bauen darf.

Hohnhorst (gus). Die SPD wirft Rohrßen vor, dies bewusst irreführend dargestellt zu haben.

Rohrßen habe weder den Rad- und Fußweg im Sinn gehabt, als er sich zur Klageeinreichung beim Verwaltungsgericht Hannover entschloss, noch sei die Option, dass der Weg auf Kosten der Gemeinde gebaut werden darf, Resultat des Verfahrens. Dieses hatte Rohrßen nach eigenen Angaben selbst beendet, weil die Bahn seine Forderungen erfüllt habe.

Auf Nachfrage hätten Vertreter der Bahn und des Landkreises, der als Planfeststellungsbehörde fungiert, ausgesagt, Rohrßen sei vielmehr die Aussichtslosigkeit der Klage signalisiert worden, heißt es im Bürgerbrief. Der Radwegbau sei der Gemeinde obendrein im Planfeststellungsverfahren bereits vorher zugestanden worden.

Rohrßen sei es vielmehr darum gegangen, die Erschließung seiner Gewerbeflächen sicherzustellen. Und er habe „eine möglicherweise höhere Entschädigung“ erstritten. Rein juristisch betrachtet habe dies aber auch nichts mit dem Rad- und Fußweg zu tun.

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