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Kontroverse Diskussion um Dorfgemeinschaftshaus

Beim Rehrener Fasleabend Kontroverse Diskussion um Dorfgemeinschaftshaus

Wie erwartet, ist das geplante Dorfgemeinschaftshaus das prägende Thema beim Fasleabend der Dorfgemeinschaft Rehren gewesen. Vielen Zuhörern war das Projekt zu kostspielig.

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Rehren. Zu einem „echten Konjunkturpaket“ hat sich nach Worten von Bürgermeister Wolfgang Lehrke die Dorferneuerung in Rehren gemausert. Mittlerweile seien 21 private Aufträge auf Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm eingegangen, mehr noch: Der Großteil davon sei bereits bewilligt worden. Insgesamt hat die Dorferneuerung in Rehren private Projekte mit einem finanziellen Umfang von 800 000 Euro ermöglicht.
350 000 Euro Fördergeld erhalten die Privatleute dafür. Dieses stammt aus Töpfen von Bund, Land und EU. Geplant gewesen sei, dass der private Förderanteil des Programms 200 000 Euro ausmacht. Da diese Summe überschritten werde, schrumpft der öffentliche Anteil, denn die Gesamtfördersumme des Rehrener Programms beträgt 900 000 Euro. Die wichtigsten öffentlichen Projekte sind das Dorfgemeinschaftshaus und die Neugestaltung des Friedhofs.

Planungstreffen noch ohne Termin

Zu den Planungstreffen für das Dorfgemeinschaftshaus und die Friedhofsneugestaltung lud die stellvertretende Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Roswitha Nottorf, alle Interessierten ein. Die Termine stehen noch nicht fest. Wer denn das Dorfgemeinschaftshaus mit Leben füllen soll, wurde beim Fasleabend gefragt. Dies gab die Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins, Ingrid Möller, direkt zurück: Die Vereine müssen dies besorgen. Sie verwies exemplarisch auf den Männergesangverein, dessen Vorsitzender, Wilfried Wlotzka, berichtet hatte, dass die Sänger derzeit keinen Raum in Rehren finden und in Ohndorf proben müssen.
Ralf Lorberg fragte, ob eine Verpachtung des Hauses geplant ist. Lehrke sagte, der Prozess sei ergebnisoffen. Er gehe aber davon aus, dass das Gebäude einem Trägerverein übergeben wird, der die Räume für Veranstaltungen vermietet. Olaf Schwake erkundigte sich nach Alternativen, falls das Projekt doch nicht umsetzbar sein sollte. Wird auf dem Gelände der alten Scheune am Sportplatzweg etwas anderes für das in Rede stehende Kostenvolumen von 800 000 Euro errichtet? Ihm erschien das Projekt überteuert. Damit stand Schwake nicht allein – ein Zuhörer rief: „Wir wollen keinen Marmor.“
Möller betonte: Die genannte Gesamtsumme für die

Zu teuer?

Umbaukosten der Scheune sei zunächst nur vom Planer „gegriffen“. Auch Nottorf hielt die 800 000 Euro für zu hoch, deshalb seien die Planungstreffen so wichtig. Achim Junk sagte rundheraus: Zur Not kann sich die Gemeinde auch einen anderen Planer suchen. Andere Kritiker hielten einen Neubau für sinnvoller. Doch Nottorf und Lehrke vertraten die Ansicht, dass ein renoviertes Altgebäude erheblich mehr Charme habe.

 gus

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