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Kreative Kreuze erfüllen den Kirchenraum

Hohnhorst / Kirche Kreative Kreuze erfüllen den Kirchenraum

Gut 100 Gläubige standen am Palmsonntag vor der katholischen Kirche in Scheller, um die Liturgie mit der Weihe von kleinen Buchsbaumsträußchen zu feiern, welche den Palmwedel symbolisieren.

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Günter Schulz (links) mit Pfarrer Bringer beim Rundgang durch die Ausstellung sehr unterschiedlicher Kreuze. © ems

Hohnhorst (ems). Damit beginnt für Christen die Karwoche, und der Kreuzweg Jesu rückt in Mittelpunkt. Sinnverwandt eröffnete Pfarrer und Dechant Stefan Bringer im Anschluss an die heilige Messe eine Ausstellung mit dem Titel: „Im Kreuz ist Heil“; die noch bis zum 8. Mai dort zu sehen ist.

„Unsere Kirche ist verändert“, offenbarte der Gesitliche seiner Gemeinde und wies damit auf die Wanderausstellung des Künstlers Günter Heinrich-Peter Schulz hin, welche derzeit rund 15 unterschiedliche Kreuze und Skulpturen umfasst. Seine Exponate hätten schon an solchen „Logenplätzen“ gestanden wie im Hamelner Münster, im Hildesheimer Dom oder Erfurter Dom. In Hohnhorst sieht der Bildhauer seine Kunstwerke auch in Hinblick auf den Sigwardsweg gut postiert.

So lange die Ausstellung währt, werden die Kirchengänger im Eingangsbereich mit offenen Armen empfangen. An einem mehr als zwei Meter hohem Holzkreuz, beugt sich der Gekrönte zu den Menschen hinunter, über seinem Haupte rankt frischer Efeu herab. „Ein kleiner Blumentopf im Kreuz macht´s möglich“, verriet der Bildhauer schmunzelnd, denn es sei ihm wichtig gewesen, „den Neubeginn der Auferstehung mit etwas Lebendigem zu symbolisieren.“

Christliche Symbolik zieht sich als roter Faden durch die gesamte Ausstellung. Zufällig lautet das diesjährige Motto der Erstkommunionkinder „Ich bin die Tür“ und ein „Türkreuz“ fand Pfarrer Bringer auch unter Schulz´ Exponaten. Eine Klinke daran lädt zum Öffnen ein. Bringer ermunterte die Gemeinde: „Schaut ruhig hinein!“ Wer den Mut hat, den erwartet eine Überraschung und folgendes Bibelzitat: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn“ (1. Mose 1,27).

So sorgt das elementare Symbol des Christentums derzeit für vielfältige Aha-Erlebnisse und öffnet dank Schulz wortwörtlich „die Tür zu einer neuen Sichtweise“. Die Arbeiten bestehen weitestgehend aus hochwertigem Holz, aber auch alltäglichem Material, welches mit Geschick und künstlerischer Inspiration neuartig belebt wird.

Die Ausstellung soll am Karfreitag ganztägig geöffnet sein, dann will der Bildhauer selbst die Beweggründe seines Schaffens in Einzelgesprächen erörtern. Weitere Besichtigungstermine und Gruppenführungen können über das Pfarrbüro vereinbart werden unter (05723) 86 52.
Die Ausstellung soll am Karfreitag ganztägig geöffnet sein, wobei auch der Bildhauer persönlich anwesend sein will, um die Beweggründe seines Schaffens in Einzelgesprächen zu erörtern. Weitere Besichtigungstermine und Gruppenführungen können über das Pfarrbüro vereinbart werden unter (05723) 86 52.

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