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LEDs sind eine Option

Hohnhorst / Laternentechnik LEDs sind eine Option

Auch in Hohnhorsts und Ohndorfs Straßenlaternen sollen in Zukunft verbrauchsärmere Lampen brennen. Ein kompletter Austausch der Masten soll nicht erfolgen. Dies ist im Bauausschuss formuliert worden.

Hohnhorst (gus). Der Stromanbieter e.on hatte vorgeschlagen, Natriumdampflampen anstelle der bald verbotenen Quecksilberdampflampen zu installieren. Dies würde pro Stück 147 Euro kosten. LEDs passen nach Ansicht des Unternehmens nicht in die Hohnhorster Bogenlampen. Doch auf Anregung Heiner Rohrßens gab Bürgermeister Wolfgang Lehrke beim örtlichen Elektriker eine Prüfung dieses Sachverhalts in Auftrag.
Das Ergebnis ist derzeit bei Dunkelheit nahe dem Hohnhorster Kindergarten zu beobachten: Dort brennt tatsächlich eine LED-Leuchte. Nach Angaben Lehrkes würde der Einbau dieser Technik pro Laterne etwa 98 Euro kosten. Die Stromersparnis spricht ebenso für LED, da das Sparpotenzial bei Natriumdampflampen deutlich niedriger ist.
Davon, dass die Sparlampen trotzdem genügend Licht spenden, überzeugten sich die Mitglieder des Bauausschusses selbst. Zwar wirkte die Probelaterne aus der Entfernung etwas Schwach auf der Brust. Doch in nächster Nähe stellten die Politiker fest, dass das Licht für Passanten ausreichen würde, wenn es auch einen Tick weniger hell ist als unter den übrigen Laternen.
Im Scheller und in Rehren hatte die Kommune die Laternen bereits auf Natriumdampf umgerüstet. Seinerzeit flossen hohe Zuschüsse vom Bund. Diese Möglichkeit existiert nicht mehr, allerdings ist ebenso ungewiss, ob für die LED-Lösung ein Zuschuss bewilligt wird. Grundsätzlich ist die Zuschussfrist für LED-Umrüstung noch nicht ausgelaufen. Dieser Umstand sei noch zu klären.
20 000 Euro stellt die Gemeinde für das Umrüsten in den Haushalt ein. Schließlich sei nicht sicher, ob die günstigere LED-Alternative tatsächlich umsetzbar ist. Außerdem soll etwas Reserve für das Vorhaben im Etat stehen. „Das Geld muss ja nicht ausgegeben werden“, hieß es.
Der Rat muss dies noch absegnen. Die Summe wurde deshalb so hoch angesetzt, weil noch nicht abschließend geklärt ist, ob die LED-Technik tatsächlich flächendeckend von der Kommune einsetzbar ist. Klar ist, dass ein Austausch auch der Masten nicht infrage kommt. Dieser wäre selbst bei einem Zuschuss des Bundes deutlich teurer als das Umrüsten auf Natriumdampf.

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