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Landwirt: Wegausbau kaum sinnvoll

Hohnhorst / Transporter-Strecke Landwirt: Wegausbau kaum sinnvoll

Zum Wirtschaftswegausbau entlang dem Haster Bach hat es im Gemeinderat Hohnhorst zwar kaum substanzielle Neuigkeiten gegeben. Dennoch wurde kontrovers diskutiert.

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Um das Ausbauprojekt am Haster Bach drehen sich derzeit viele Fragen.

Quelle: gus

Hohnhorst. Unter anderem sagte ein Landwirt, er zweifle daran, dass der Weg nach dem Ausbau überhaupt genutzt wird.

 Bei einem Ortstermin mit den Grundstückseigentümern von Äckern an dem Wirtschaftsweg ist nach Worten von Bürgermeister Wolfgang Lehrke vereinbart worden, dass die neue Wegführung auf dem Grund und Boden der Eigentümer verlaufen kann (wir berichteten). Dazu sollen Pachtverträge abgeschlossen werden. In diesen Kontrakten steht, dass die Landwirte die Nutzung ihrer Randzonen für einmalig 800 Euro gestatten.

 Streit gab es wegen eines Hinweises von Lehrke, er habe den Ratsherrn Sven Hasenstab (SPD) „unter der Hand“ gebeten, zu prüfen, ob der Vertragstext stimmig sei. Hasenstab ist Jurist. CDU-Ratsherr Heinz-Konrad Rohrßen ereiferte sich, dass eine juristische Prüfung „unter der Hand“ vergeben werde. So etwas habe es in 30 Jahren Ratsarbeit nicht gegeben.

 Lehrke hatte allerdings, wie er später versicherte, keine entgeltliche Anwaltsleistung von seinem Fraktionskollegen eingefordert, sondern lediglich eine provisorische Prüfung erbeten, da die Kontrakte später ohnehin noch einmal offiziell überprüft würden. Hasenstab verwehrte sich gegen Rohrßens Unterstellung, er arbeite „unter der Hand“ für die Gemeinde. Den Vertrag habe er aus Zeitgründen auch gar nicht durchgeschaut. Er forderte seine Ratskollegen auf, zurück zur Sachlichkeit zu finden.

 Heiko Balke (WGN) forderte zudem eine Aussage darüber, ob Verkehr in beiden Richtungen auf dem ausgebauten Weg möglich sein wird. Lehrke konnte dies nicht zusagen. Otto Tatge (CDU) wünschte sich daraufhin eine Behandlung im Bauausschuss. Dies sicherte Lehrke zu.

 Landwirt Christian Reese bezweifelte den Sinn des Ausbaus. Hauptziel des Wirtschaftsweg-Projektes sei es, dass die Maistransporter von der Sölvienstraße in Suthfeld weggeleitet werden. Am Ende dürfte die Alternativ-Strecke am Haster Bach aber kaum ein Fahrzeug befahren, daher sei die Gemeinde gut beraten, dafür die eigene Kasse nicht zu belasten. Die Kosten für den Ausbau des Wirtschaftswegs teilen sich die Gemeinden Hohnhorst und Suthfeld.gus

 Ist auf dem Wirtschafstweg künftig Begegnungsverkehr möglich? Wird er überhaupt von den Maistransportern befahren? Um das Ausbauprojekt am Haster Bach drehen sich derzeit viele Fragen. gus

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