Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Laster bleiben vor Bahngleisen „stecken“

Probleme Laster bleiben vor Bahngleisen „stecken“

Eine kurzfristige Lösung suchen oder das Problem einfach aussitzen? Die entstandene Sackgasse vor dem einstigen Bahnübergang am Ende der Hauptstraße in Hohnhorst hat den Planungs- und Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt.

Voriger Artikel
Brave Fahrer auf der Kreisstraße 48
Nächster Artikel
Die Erntekrone trägt Tennisbälle

Hier geht’s nicht weiter: Diese Erkenntnis kommt für so manchen Autofahrer auf der Hohnhorster Hauptstraße zu spät. 

Quelle: kle

Hohnhorst (kle). Klar ist, dass es dort regelmäßig zu Problemen kommt. Immer wieder fahren Pkw und Lastwagen weiter die Hauptstraße entlang, um zur K50 zu kommen, anstatt auf die Ohndorfer Straße zu wechseln und die Brücke zu nehmen. Der Grund liegt auf der Hand: „Vermutlich werden die von ihren Navis dorthin gelotst“, mutmaßte Ausschussvorsitzender Otto Tatge (CDU). Noch nicht aktualisierte Geräte kennen die neuen Brücken in Haste und Hohnhorst nämlich noch nicht. Besonders ärgerlich: Lastwagen können vor dem alten Bahnübergang nicht mehr wenden. Als Folge gebe es bereits Schäden im Asphalt, auch an der Lärmschutzwand seien solche zu erkennen. Tatge schlug deshalb vor, zwei Schilder – „Sackgasse“ und „Keine Wendemöglichkeit für Lastwagen“ – an der Hauptstraße aufzustellen.
Diesen Wunsch habe er beim Landkreis bereits vorgebracht, erklärte Bürgermeister Wolfgang Lehrke. Die Bitte wurde aber abgelehnt. Denn die Hauptstraße ist keine Sackgasse, zumindest nicht vor der Kreuzung zur Schmiedestraße. „Eine verkehrsrechtliche Anordnung wird es auf jeden Fall nicht geben“, teilte Lehrke mit. Und selbst darf die Gemeinde keine Schilder anbringen, nicht einmal ein Provisorium.
Ein weiteres Argument des Landkreises lautete, dass sich das Problem von selbst erledigen werde, sobald alle Lkw-Navis aktualisiert wurden. Sven Hasenstab (SPD) sah das ähnlich, gerade Lkw-Firmen aktualisierten ihre Navigationsgeräte regelmäßig. „Und wer einmal dort reingefahren ist, der fährt kein zweites Mal rein“, sagte der SPD-Politiker. Das Problem müssen man wohl einfach aussitzen.
Tatge bewertete die Situation etwas anders. Immerhin seien schon sichtbare Schäden entstanden, das könne nicht noch ein bis zwei Jahre so weitergehen. Bürgermeister Lehrke soll sich daher mit diesen Argumenten noch einmal an den Landkreis wenden. Hasenstab bat außerdem darum, nachzuhaken, ob die aktuellen Informationen bereits an die diversen Navi-Hersteller weitergereicht wurden. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg