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Lattwesen macht’s im zweiten Anlauf

CDU-Kandidat neuer Bürgermeister Lattwesen macht’s im zweiten Anlauf

Der Gemeinderat Hohnhorst hat am Dienstagabend Cord Lattwesen (CDU) zum Bürgermeister gewählt. Er setzte sich mit 7:6 Stimmen gegen SPD-Kandidatin Marion Grages durch.

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Cord Lattwesen.

HOHNHORST. Chancen hatte Grages in der konstituierenden Sitzung eigentlich nicht – CDU und WGN waren vollständig angetreten und verfügten über eine Stimme mehr. Dennoch stellte die SPD ihre Kandidatin zur Abstimmung. Bei der Kommunalwahl hatte Lattwesen 768 Stimmen erhalten, Grages 303, die CDU war stärkste Kraft vor der SPD geworden.

Grages erklärte vor der gestrigen Abstimmung, dass sie auch die Funktion der Gemeindedirektorin übernehmen würde. Als solche müsste sie die Verwaltungsgeschäfte führen. Auf Nachfrage Mark Schäfers (SPD) räumte Lattwesen ein, im Fall seiner Wahl dieses Amt an Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt zu übertragen. Nach dem Votum gratulierte Grages dem Sieger dann aber fair mit den Worten „auf gute Zusammenarbeit“.

Vor fünf Jahren war Lattwesen noch an Wolfgang Lehrke gescheitert. „Ich freue mich auf die vor uns liegenden Aufgaben“, sagte der Kreislandwirt. In Rehren wolle er „aufs Gaspedal drücken“, damit die Dorfgemeinschaft weiter planen könne. Hinzu kämen weitere wichtige Sanierungsmaßnahmen in der Gemeinde.

Schmidt zum Gemeindedirektor gewählt

Der Rat wählte Schmidt bei sechs Enthaltungen seitens der SPD zum Gemeindedirektor. Die SPD rügte das Vorgehen. Den Fraktionsvorsitz für die Sozialdemokraten übernahm Sven Hasenstab. In der Gruppe CDU/WGN übernimmt die Funktion Christian Steege (CDU).

Die SPD beantragte, den Verwaltungsausschuss, der nicht öffentlich tagt, abzuschaffen. Dessen teils autarke Handlungsweise habe sich in der Vergangenheit nicht immer als gut erwiesen. „Wir sehen es als wichtig an, alle Beschlüsse öffentlich im Rat zu fassen“, argumentierte Hasenstab. Steege gab seinem Vorredner teilweise recht, dennoch sei die CDU gegen die Abschaffung, weil das geheime Gremium durchaus sinnvoll sei. Doch die Sitzungen sollten nicht mehr, wie zuletzt, unmittelbar vor dem Rat terminiert werden. Schäfer hielt dagegen, dass die Öffentlichkeit damit von wichtigen Diskussionsprozessen ausgeschlossen wird.

Der SPD-Antrag fiel durch. In das Gremium wurden Lattwesen (CDU), Brüggenwirth (WGN) und Grages (SPD) entsandt. Die SPD wünschte sich in einem längeren Diskurs über die Geschäftsordnung unter anderem, dass der Rat nur mit Dreiviertelmehrheit die Öffentlichkeit von Tagesordnungspunkten ausschließen kann. Dem folgten CDU/WGN ebenso wie den meisten anderen SPD-Wünschen. gus

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