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Mehr „Durchblick“ an der Straße

Hohnhorst / Farben für Lärmschutzwände ausgesucht Mehr „Durchblick“ an der Straße

Wer für sein Eigenheim schon einmal Tapetenmuster ausgesucht hat, weiß, dass so eine Entscheidung nicht eben leicht zu fällen ist. Entsprechend hatten die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Gemeinde Hohnhorst ein wenig Diskussionsbedarf, als es um die Farbe für die Lärmschutzwände entlang der Bahnlinie durch Hohnhorst ging.

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Bürgerforum für Hohnhorst
Quelle: SN

Hohnhorst. . Der Wall soll auf einer Strecke von 350 Metern im Norden von Hohnhorst südlich der Gleise aufgestellt werden.Otto Tatge als Sprecher der CDU hatte zunächst Maigrün mit grauen Pfeilern im Sinn. Marion Grages (SPD) empfand diese Lösung aber als nicht besonders glücklich, da ihr diese Farbwahl zum einen zu hell, zum anderen zu eintönig erschien.

Man sollte eine ähnliche Lösung wie in Haste wählen, nämlich mit unterschiedlichen Grüntönen. Letztlich entschied sich der Ausschuss einmütig für die Version aus Biedenbüttel – mit zwei unterschiedlichen Grüntönen und roten Pfosten, die sich gut ins Landschaftsbild einfügen würden, so die Ansicht der Ratsleute.

Für noch mehr Gesprächsstoff als die Farbe des Walls sorgte die Frage nach Sichtfenstern. Diese sollten zum einen das Bild der Wand auflockern und die Konnotation mit einer „neuen Berliner Mauer“ verhindern, fand Cord Lattwesen (CDU). Zum anderen, ergänzte Grages, sollte vor allem dort, wo die Wand an die Straße grenzt, also an den geschlossenen Bahnübergängen, ein Sichtverhältnis geschaffen werden. Da auch einige Anwohner den Wunsch nach Sichtfenstern geäußert hatten, kam der Vorschlag von Tatge, ob diese nicht noch an weiteren Stellen eingefügt werden könnten.

Diese Forderung an die Bahn ist nicht neu, wie Werner Bövers (CDU) in der anschließenden Ratssitzung betonte. Trotzdem soll Bürgermeister Wolfgang Lehrke den Wunsch nach durchsichtigen Elementen zumindest entlang der Straße noch einmal an die Bahn herangetragen.

Entsprechende Einbauten für Anwohner hielten die meisten Bauausschussmitglieder letztlich für nicht realisierbar. „Wenn jemand die Wahl hat, wird er natürlich eine Durchsicht haben wollen“, glaubte Sven Hasenstab (SPD). Da sich eine Sichtachse für alle Anwohner aber keinesfalls durchsetzen lasse und vereinzelte Sichtfenster nur Unfrieden zwischen den Nachbarn stiften würden, sei die „Minimallösung“ mit den Fenstern an der Straße am sinnvollsten. Die Anregung für weitere Sichtelemente soll trotzdem an die Bahn weitergegeben werden. kle

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