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Nächste Runde im Dauerstreit mit der Bahn

Hohnhorst Nächste Runde im Dauerstreit mit der Bahn

Die Gemeinde Hohnhorst und die Deutsche Bahn (DB) liegen erneut im Clinch. Diesmal geht es um Kosten für eine Bebauungsplanänderung. Die DB hat weiterhin vor, etwa sechs Wohnhäuser an der Bahntrasse Minden-Hannover – zwischen Brücke und katholischer Kirche – zu errichten.

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Quelle: gus

Hohnhorst. Die Gemeinde Hohnhorst muss dazu allerdings den Bebauungsplan für das Areal ändern und ein Wohngebiet ausweisen. Die Kosten dafür soll komplett die Bahn tragen, die sich jedoch wünscht, dass die Gemeinde 3000 Euro selbst zahlt, weil auch ein Weg in dem Bereich nicht mehr befahrbar ist.

 Beides müsste zwingend in einem Schritt in den Bebauungsplan eingearbeitet werden. Der beauftragte Ingenieur, Matthias Reinhold, hatte es abgelehnt, nur das Wohngebiet einzutragen, denn dann wäre das Papier anfechtbar.

Alle Formalitäten soll ein städtebaulicher Vertrag regeln. Bevor dieser unterzeichnet wird, müssen sich Bahn und Gemeinde einigen. Der Gemeinderat wurde gefordert, der DB alle Kosten aufzudrücken. Lasse sich das Unternehmen nicht darauf ein, könne es sich ihr Bauvorhaben abschminken. Sven Hasenstab (SPD) bezeichnete dies als „Erpressung“. Otto Tatge (CDU) sah das anders, denn die Gemeinde würde die Modifikation hinsichtlich des Weges ohne die Pläne der Bahn gar nicht in Auftrag geben.

Heinz-Konrad Rohrßen (CDU) vermutete, dass auf die Gemeinde noch weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Wohngebiet zukommen, wenn beispielsweise die Straßen und Gehwege im unmittelbaren Umfeld anzupassen sind. Der Rat stimmte dafür, die 3000 Euro nicht zu übernehmen. Jetzt liegt der Ball im Feld der Bahn. gus

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