Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Nächster Schritt auf dem Weg zum Fußweg

Hohnhorst Nächster Schritt auf dem Weg zum Fußweg

Einen 250 Meter langen Rad- und Fußweg zu realisieren, erscheint auf den ersten Blick deutlich einfacher, als zwei neue Autobrücken und zwei Fußgängertunnel zu bauen.

Voriger Artikel
Bürgerforum für Hohnhorst
Nächster Artikel
Ortsdurchfahrt gewünscht

Die Arbeiten an der Bahnbrücke in Haste gehen weiter voran. Am südlichen Ende der Brücke könnte der Fußweg „Schwarze Mühle“ hindurchführen.

Quelle: kle

Hohnhorst. Während in Haste und Hohnhorst aber die Arbeiten der Deutschen Bahn fix weiter voranschreiten, schlummert das Vorhaben, im selben Bereich den Fußweg „Schwarze Mühle“ anzuschieben und umzusetzen, seit mehreren Jahren vor sich hin, ohne dass eine Entscheidung gefallen wäre. Jetzt haben der Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Hohnhorst sowie der Gemeinderat die Sache ein Stück weiter vorangebracht. Die Verwaltung soll sich mit der Bahn über einen Gestattungsvertrag auseinandersetzen.

 Angedacht war und ist, den Weg südlich der Bahnstrecke unter der neuen Bahnbrücke hindurchzuführen. Die Strecke beliefe sich auf rund 250 Meter von der Schmiedestraße südlich des kleinen Bahnübergangs bis zum Trafo-Häuschen der Bahn auf Haster Gemarkung. Das zuständige Planungsbüro habe den Weg nun erfasst und festgestellt, dass ein zwei Meter breiter Fuß- und Radweg an dieser Stelle möglich sei, wie der Ausschussvorsitzende Otto Tatge während der Sitzung erklärte.

 „Die Planung wurde erstellt als Grundlage für einen Gestattungsvertrag“, erklärte Tatge. Die Fläche, auf der der Weg angelegt werden soll, gehört nämlich zur Hälfte der Deutschen Bahn, die sich mit dem Anlegen eines Fußweges auf ihrem Gebiet erst einverstanden zeigen muss. Betroffen ist der Bereich etwa zwischen Brücke und Trafo-Häuschen.

 Die CDU stellte deshalb den Antrag, den Gestattungsvertrag mit der Bahn auf den Weg zu bringen. Bürgermeister Wolfgang Lehrke wandte sich zunächst gegen einen solchen Beschluss, da das Thema innerhalb der SPD noch nicht beraten worden sei. Immerhin seien die Kosten für den Fuß- und Radweg sowie die Instandhaltungskosten noch immer ungeklärt. Tatge ließ das nicht gelten: „Das Thema steht nicht zum ersten Mal auf der Tagesordnung und wurde schon des Öfteren beraten“, betonte er.

 Über die Kosten könne man noch lange genug diskutieren, zuvor müsse man aber abklären, ob die Bahn zu einem Gestattungsvertrag überhaupt bereit sei. Die Entscheidung zugunsten des CDU-Antrages fiel im Rat bei einer Enthaltung seitens des Bürgermeisters. kle

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg