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Nahwärmenetz Rehren lohnt sich wohl doch

Rehren A/R Nahwärmenetz Rehren lohnt sich wohl doch

Ein Nahwärmenetz für Rehren könnte sich durchaus lohnen. Zu diesem Ergebnis sind die zuletzt beauftragten Gutachter gekommen, wie Hohnhorsts Bürgermeister Wolfgang Lehrke bei der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses erklärte.

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Quelle: SN

Rehren A/R. Die Interessierten an der Gründung einer Energie-Genossenschaft sollen nun jeweils einen Beitrag von 200 Euro als „Startkapital“ leisten, um die Planungen weiter voranzubringen. Dazu gehört unter anderem die Gemeinde Hohnhorst selbst.

 Kernstück des Nahwärmenetzes sollte die örtliche Biogasanlage bilden, von wo aus Wärme über ein Leitungssystem im Bereich Rehren verteilt werden könnte. An einer Hausübergabestation ginge die Wärme in die häuslichen Heizkörper, mit Zählern würde registriert, wie hoch der Verbrauch der einzelnen Abnehmer ist.

 Die Initiatoren verfolgen mit der Idee das Ziel, Rehren und Rehrwiehe ein Stück weit unabhängig von den Energiemärkten zu machen und zugleich einen eigenen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die Gemeinde könnte darüber hinaus eigene Gebäude mithilfe des Nahwärmenetzes heizen.

 Mehrere Planungsbüros hatten die Machbarkeit eines solchen Nahwärmenetzes für Rehren untersucht, wobei es im Vorfeld einiges Hin und Her gab, wie Lehrke berichtete. Es entstand die Befürchtung, dass sich das Vorhaben vielleicht nicht rechnen könnte. Schließlich wandte man sich an den Landkreis, der die Idee der Initiatoren unterstützte und einen neutralen Gutachter empfahl. Das unabhängige Planungsbüro gelangte zu dem Schluss, dass sich das Ganze durchaus lohnen würde, so Lehrke. Mit dem Beitrag der Investoren über je 200 Euro sollen nun die nächsten nötigen Schritte eingeleitet werden.

 Das Thema steht unter anderem auf der Tagesordnung des Hohnhorster Rates, der am heutigen Dienstag, 2. September, um 20 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde, Ohndorfer Straße 4a, zusammenkommt. Auch über die erneute Stellungnahme der Gemeinde zur Konzentrationsfläche für Windräder bei Rehren, die Nachnutzung der Alten Schule Ohndorf und die Verkehrssituation in Hohnhorst werden die Ratsmitglieder dann noch einmal diskutieren. kle

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