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Neubaugebiet Hinter den Höfen: Nachbesserungen erforderlich

Erdwall und Spielplatz Neubaugebiet Hinter den Höfen: Nachbesserungen erforderlich

Das Neubaugebiet Hinter den Höfen kommt nicht zur Ruhe. Der Spielplatz und ein Erdwall haben erneut für lange Diskussionen im Bauausschuss der Gemeinde Hohnhorst gesorgt.

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Der Erdwall ist nur einer von zwei Zankäpfeln im Hohnhorter Neubaugebiet.

Quelle: gus

Hohnhorst (gus). Der Spielplatz in dem Wohngebiet soll nach Ansicht der CDU vom Planer in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt werden. Ein fehlender Pflanzstreifen, den der Bebauungsplan zwingend vorschreibt, muss dort nachträglich eingerichtet werden, außerdem sind die Spielgeräte mit entsprechendem Sicherheitsabstand aufzustellen, hieß es.
Sven Hasenstab (SPD) riet dazu, das Rechtsamt bei der Kommunalaufsicht (Landkreis) einzuschalten. Dann gehe die Gemeinde sicher, ob sie gegenüber der Grundstücksgesellschaft IDB Ansprüche anmelden kann. Sei dies nicht der Fall, müsse die Gemeinde in den sauren Apfel beißen und die Kosten selbst tragen. Vom Bebauungsplan abzuweichen, hielt Otto Tatge (CDU) für undenkbar, weil die Gemeinde Vorbildfunktion übernehmen müsse.
Bürgermeister Wolfgang Lehrke sagte, die Sicherheitsabstände für die Spielgeräte seien eingehalten worden, lediglich ein Tor wurde fehlplatziert. Hinsichtlich des Tores habe die IDB bereits signalisiert, nicht tätig werden zu wollen. Der Ausschuss votierte im Sinne des CDU-Antrags, aber mit dem Zusatz, den Hasenstab vorgetragen hatte.
Tatge plädierte außerdem dafür, einen Erdwall an der Grenze des Wohngebiets nicht in den Besitz der Gemeinde zu übernehmen, solange die offenen Fragen dazu nicht beantwortet sind. Noch steht der Wall im Eigentum der IDB. Heinz-Konrad Rohrßen (CDU) betonte, dass die Pflege des Walls extrem kompliziert wird, weil sich die Arbeiter dazu auf Privatgrundstücken bewegen müssten.
Denn die IDB habe sich nicht an Grenzpunkte gehalten. Rohrßen schlug vor, dass sich Vertreter der Gemeinde und der IDB den Bereich zusammen anschauen und klären, wo und warum die Grenzpunkte nicht berücksichtigt wurden. Der Wall ist bereits bepflanzt. Im Bauausschuss stand ein CDU-Antrag zur Debatte, wonach den Grundstückseigentümern die Pflege des Hangs an ihrer Seite auferlegt würde. Lehrke wies darauf hin, dass auch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen ist, dass die IDB den Wall dort wieder abträgt, wo Anlieger sich dies wünschen.
Hasenstab plädierte dafür, die IDB zu beauftragen, Rechtssicherheit zu schaffen. So lange dies nicht geschehen ist, solle die Gemeinde die Übernahme ablehnen. So votierte der Ausschuss.

+++Info+++

Die Anwohner des Baugebiets Hinter den Höfen sollen in Kürze zu einer Versammlung eingeladen werden, bei der Details zur Fertigstellung von Straßenbeleuchtung und Bepflanzung erörtert werden. Dabei können die Bürger auch Wünsche äußern.

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