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„Neue Willkommenskultur“ beschlossen

Hohnhorst / Gemeinderat „Neue Willkommenskultur“ beschlossen

Eine inhaltliche Diskussion über die Ate Schule Ohndorf als Unterkunft für Asylsuchende ist am Donnerstagabend während der Sitzung im Hohnhorster Gemeinderat ausgeblieben.

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Quelle: pr.

Hohnhorst. Die Frage, ob in dem Gebäude Flüchtlinge untergebracht werden sollen, wird damit vertagt, erst soll die Bürgerversammlung am Montag ausgewertet werden. Über Asylsuchende wurde dennoch kurz gesprochen.

Eine Abstimmung zur Alten Schule war gleich zu Beginn der Sitzung von der Tagesordnung gestrichen worden, weil zunächst das Ergebnis des Informationsabends am Montag in Ohndorf abzuwarten sei, wie Bürgermeister Wolfgang Lehrke erklärte. Die Tagesordnung sei erstellt worden, ehe der Termin der Bürgerversammlung feststand, so Lehrke.

CDU-Fraktionssprecher Heinz-Konrad Rohrßen plädierte aber dafür, dass sich der Rat inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt, „um wieder Ruhe in diese Sache zu kriegen“. Eine Diskussion blieb gut anderthalb Stunden später, als der Tagesordnungspunkt an der Reihe war, aber trotzdem aus.

Diskutiert wurde über das Thema Flüchtlinge dann an anderer Stelle. Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag gestellt, die acht in Nordbruch lebenden Flüchtlinge willkommen zu heißen. Nicht monetär, sondern persönlich. Die Informationen über die Anwesenheit der Familie habe die SPD dieser Zeitung entnommen.

Eine offizielle Abordnung solle sich den bereits in der Gemeinde wohnenden Asylsuchenden und auch künftigen Ankömmlingen vorstellen. Möglicherweise gelinge es „auf dem kurzen Dienstweg“ Fahrräder zur Verfügung zu stellen, da die Flüchtlinge nach Auskunft der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Bedarf daran haben, wie SPD-Sprecher Sven Hasenstab erklärte. Heiko Balke (WGN) lobte den Antrag der SPD. Lehrke sprach von der Einführung einer neuen Willkommenskultur. Der Rat stimmte für den Antrag.

Lehrke wies zudem noch einmal auf die Informationsveranstaltung am Montag, 20. Oktober, ab 19 Uhr in der Alten Schule in Ohndorf hin, wo ein Vertreter des Landkreises und eine Mitarbeiterin der Awo über die Situation der Flüchtlinge im Allgemeinen informieren wollen. Dabei soll es dann auch um die Frage gehen, ob Räume der Alten Schule als Flüchtlingswohnung in Frage kommen oder nicht. gus

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