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Nichts ist umsonst

Absage für Radweg Nichts ist umsonst

Schritt für Schritt geht es weiter in Richtung eines Rad- und Fußwegs „Schwarze Mühle“ – dessen Umsetzung allerdings immer noch nicht beschlossen ist. Das Antwortschreiben der Deutschen Bahn (DB) auf die Frage nach einem Gestattungsvertrag für nötige Flächen entlang der Bahngleise hat den Plänen noch einmal einen kleinen Dämpfer verpasst.

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Die Deutsche Bahn hat dem Gestattungsvertrag eine Absage erteilt.

Quelle: dpa

Hohnhorst. Die Planungen werden dennoch erst einmal weitergeführt, bis die endgültigen Kosten feststehen und der Wegebau vom Rat entweder beschlossen oder abgelehnt wird.

 Hieß es am Anfang noch, dass ein Gestattungsvertrag einigermaßen unkompliziert wäre, gab die DB nun an, dass die Gemeinde einige der gewünschten Flächen der Bahn schon abkaufen müsse. Darüber hinaus wies die Bahn vorsorglich darauf hin, dass der schmale Bahnübergang am Schmiedeweg, der bislang nur durch ein Andreaskreuz und ein Lichtsignal gesichert ist, möglicherweise eine Halbschranke erhalten muss, sollte der Übergang wegen des neuen Radwegs stärker genutzt werden. Die Gemeinde müsste sich in einem solchen Fall finanziell an der Schranke beteiligen, und zwar mit rund 300000 Euro, wegen der Inanspruchnahme des Weges.

 Dass die Bahn zudem noch fehlende Unterlagen monierte, aber in keinem Wort angab, worum es sich dabei handelt, empfand nicht nur Heinz-Konrad Rohrßen (CDU) als „lächerlich“. Trotz der neuen Hürden sollen aber nach Wunsch der Parteien die Planungen weiter vorangebracht werden. Zumindest soll der Preis für die von der Bahn genannten Flächen erst einmal ermittelt werden. „Entweder wir verlieren den Faden jetzt für immer, oder wir bleiben dran“, mahnte Rohrßen. Die Entscheidung, dass Bürgermeister Wolfgang Lehrke auch die Ankaufsverhandlung über diese Flächen aufnehmen soll, fiel dagegen denkbar knapp mit drei Ja- zu zwei Nein-Stimmen. Im Gegensatz zu CDU und WGN wandte sich die SPD gegen den Entschluss. Diese steht dem Anlegen des Radwegs bekanntlichermaßen skeptisch gegenüber. Das Planen, um den Aufwand und die Kosten zu ermitteln, sei in Ordnung, befand Sven Hasenstab (SPD). „Aber unsere Mittel sind begrenzt.“ Sollte das Vorhaben zu teuer werden, sollte das Geld lieber in die bereits bestehende Infrastruktur investiert werden. Außerdem sollte endlich eine Entscheidung gefällt werden hinsichtlich der Grundsatzfrage „Radweg – ja oder nein?“ Andernfalls bräuchte man nicht unnötiges Geld in die weitere Planung zu stecken.kle

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