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Nur oberflächliche Sanierung

Straßenbau Nur oberflächliche Sanierung

Die Mathestraße soll nur eine neue Oberfläche bekommen. Dafür hat sich der Bauausschuss der Gemeinde Hohnhorst ausgesprochen. Dem Gremium sind in dieser Woche die Einzelheiten zur Planung vorgestellt worden. Ein Baugrundgutachter hatte zuvor den Unterbau der Mathestraße untersucht.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Hohnhorst. Demnach sind darin Schadstoffe enthalten, sodass der Bodenaushub kostenpflichtig zu entsorgen wäre – was aber nur dann geschähe, wenn eine Vollsanierung inklusive Unterbau vorgenommen würde. Dies und andere Gründe veranlassten das Ingenieurbüro Kirchner dazu, nur eine Erneuerung der oberen Schicht zu empfehlen.

Unter anderem wird dabei eine sechs bis acht Zentimeter starke Decktragschicht eingebaut, wie Ingenieur Bernd Lohaus erklärte. Insgesamt erhöht sich die Fahrbahn aber um zehn bis zwölf Zentimeter. Auch eine fünfreihige Gosse wäre zu erneuern und anzuheben, um auf das neue Fahrbahnniveau zu kommen.

„Die Ränder müssten mit Bankettmaterial angeglichen werden“, sagte Lohaus. Auch die Einfahrten und Einmündungen wären zu bearbeiten, wobei Ausfräsungen den Niveau-Ausgleich im Bereich der Siedlung abmildern sollen. An den Enden des Sanierungsabschnitts wird genauso verfahren.

Dort, wo der Graben neben der Fahrbahn verläuft und entsprechend für die Entwässerung genutzt wird, muss ebenfalls eine Höhenanpassung vorgenommen werden. In den Abschnitten, wo das Regenwasser in den unbefestigten Seitenbereich fließt, wird diese Praxis auch nach der Instandsetzung beibehalten.

Kosten auf 200.000 Euro geschätzt

660 Meter lang ist der betroffene Abschnitt. Dort leistet sich die Gemeinde Hohnhorst keinerlei Schnickschnack wie er bei Vollsanierungen üblich ist – etwa Pflanzinseln und Parkbuchten. Die Kosten schätzte Lohaus dennoch „überschlägig“ auf 200.000 Euro, was aber auch an den derzeit hohen Asphaltpreisen liege.

Die Samtgemeinde muss an der Mathestraße keine Kanalsanierungen vornehmen, wie Gemeindedirektor Mike Schmidt erläuterte. Nur deshalb ist eine reine Oberflächensanierung überhaupt denkbar, betonte er. Schmidt erkundigte sich bei Lohaus nach den Kosten für einen Vollausbau inklusive Unterbau. Lohaus sagte, eine Schätzung sei schwierig, weil fraglich ist, ob die Straße dann auch genauso gestaltet wäre wie jetzt. Aber um mehr als 50 Prozent teurer würde ein Vollausbau wohl mindestens.

Sven Hasenstab (SPD) erkundigte sich nach der Haltbarkeit einer rundum erneuerten Straße im Vergleich zur oberflächlich sanierten Fahrbahn. Lohaus bescheinigte dem Unterbau noch einen akzeptablen Zustand, sodass die Gemeinde auch bei der von ihm vorgeschlagenen Variante „20 Jahre Ruhe“ hätte. Ein Vollausbau würde für 40 Jahre vorsorgen. Der Bauausschuss votierte für die Oberflächeninstandsetzung. gus

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