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Ohndorf kriegt sein Baugebiet

In veränderter Form Ohndorf kriegt sein Baugebiet

Das geplante Neubaugebiet bei Ohndorf kommt – aber in veränderter Form. Und mit 15 bis 17 Bauplätzen statt der bisher geplanten elf.

Ohndorf. OHNDORF. Dafür hat der Bauausschuss der Gemeinde Hohnhorst die Weichen gestellt.

Bei einer einreihigen Bebauung würden die Erschließungskosten zu hoch ausfallen, erklärte Werner Bövers. Der Landkreis habe vorgeschlagen, die neuen Grundstücke in zwei Reihen anzulegen. Eine von Ingenieur Mathias Reinhold angefertigte Entwurfsskizze nach dieser Maßgabe hat das Nenndorfer Bauamt ebenfalls abgesegnet.

Die Gemeinde hatte bei der Samtgemeinde bereits die für die Ausweisung des Baugebiets nötige Änderung des Flächennutzungsplans beantragt. Da nun aber ein anderes Areal zur Debatte steht, muss der Gemeinderat einen erneuten Antrag beschließen. Karl-Walter Brüggenwirth plädierte dafür, dass die Gemeinde an dem ersten Plan festhält.

In Kontakt mit den bauwilligen Familien

An der grundsätzlichen Notwendigkeit eines Baugebiets ließ Bövers keinen Zweifel. Die Gemeinde stehe in Kontakt mit elf bauwilligen Familien. In den vergangenen Jahren habe es in Ohndorf nur drei Geburten gegeben. Für Bövers ein Indiz, dass der Gemeinde zuletzt bereits viele Familien verloren gegangen sind.

Der Hohnhorster Bauausschuss befürwortete den neuen Plan. Das Gremium konnte jedoch kein finales Votum fassen, sondern dem Verwaltungsausschuss lediglich den Vorschlag machen, den erneuten Antrag auf Grundlage des zweireihigen Plans an die Samtgemeinde zu richten. Dem wiederum muss der Rat nun noch zustimmen.

Die Politiker befinden sich in der letzten Sitzungsrunde der aktuellen Wahlperiode. Bauausschussvorsitzender Otto Tatge (CDU) hatte eingangs der Sitzung bekundet, dass dem neuen Rat keine unnötigen Altlasten übergeben werden sollten. Daher ist es das Ziel, den Antrag für das Baugebiet noch vor der Kommunalwahl am 11. September einzutüten. gus

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