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Hohnhorst Ohne Druck kein Lärmwall
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Ohne Druck kein Lärmwall
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00:16 20.10.2013
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Von Jan-Christoph Prüfer

Hohnhorst. er Familienvater habe sich ein rund 700 Quadratmeter großes Grundstück reservieren lassen. Ihm sei aufgefallen, dass sein Grund und Boden im Gegensatz zu benachbarten Arealen nicht durch einen Lärmwall gegen das angrenzende Gewerbegebiet geschützt war.

Mit dem Problem habe er sich an den Veräußerer gewandt, in diesem Fall die Sparkasse. Deren Mitarbeiter seien „rausgefahren“ und hätten sich anschließend mit Bürgermeister Wolfgang Lehrke in Verbindung gesetzt. Zwischenzeitlich hatte der Käufer selbst sich den Bebauungsplan angesehen und festgestellt, dass die Gemeinde für die Errichtung des Walls zuständig ist.
Als nichts passierte, sei er beim Bauaufsichtsamt in Stadthagen vorstellig geworden. Die Behörde hätte der Hohnhorster Gemeindeverwaltung eine Frist gesetzt, den Wall innerhalb von vier Wochen zu errichten. Sollte sich nach sechs Wochen noch nichts getan haben, möge der Grundstückseigentümer sich noch einmal melden. Von diesen sechs Wochen seien nun noch drei abzuwarten.

Verständnis zeigt der Käufer dafür, dass Bürgermeister Lehrke „noch relativ neu im Amt“ sei und sich in einige Sachverhalte erst einarbeiten müsse. „Ich finde es nur schade, dass man mit so etwas erst zum Amt rennen muss, bevor sich etwas tut“, sagt der Hohnhorster in spe.

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