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Ortsdurchfahrt gewünscht

Hohnhorst / Ortsrat Ortsdurchfahrt gewünscht

Seit der Sperrung des Bahnübergangs in Hohnhorst hat sich die dortige Verkehrslage wesentlich verändert – was mit der Fertigstellung der neuen Autobrücke über die Gleise fortsetzen wird. Die Frage nach dem zukünftigen Standort der Hohnhorster Bushaltestelle sowie der Übergang der K50 zur K48 hat deshalb jetzt den Bauausschuss und Rat der Gemeinde beschäftigt.

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Wegen des geschlossenen Bahnübergangs fließt der Verkehr hauptsächlich von der K50 auf die K48 und umgekehrt. Der Hohnhorster Rat hält eine Änderung der Verkehrsführung deshalb für sinnvoll.

Quelle: kle

Hohnhorst. Während es um die Hauptstraße, die bisher über die Bahngleise führte, inzwischen einigermaßen ruhig geworden ist, wird der Verkehr nach Fertigstellung der Brücke vermehrt über die K48 führen. Das werde sich auch auf die Bushaltestelle auswirken, die sich bislang an der Hauptstraße gegenüber dem Gasthaus Wille befindet, erklärte Bürgermeister Wolfgang Lehrke. „Die Sackgasse wird von der SVG dann sicher nicht mehr angefahren“, mutmaßte er.

 Bei der Bauausschusssitzung äußerte Otto Tatge (CDU) den Vorschlag, die Bushaltestelle an zentraler Stelle direkt vor der Gemeindeverwaltung, also auf Höhe der Hausnummer 4a, zu platzieren – auf der Nordseite befände sie sich dann auf Gemeindegrund, wegen der Südseite müsse man sich noch mit den Eigentümern in Verbindung setzen.

 Als Träger der Kreisstraße ist der Landkreis für die Verlegung der Haltestelle zuständig. Die Verwaltung soll deshalb den Wunsch an den Landkreis weiterreichen, die Haltestelle an einem möglichst zentralen Ort anzulegen – mit dem Platz vor der Verwaltung als Präferenz.

 Einen weiteren Diskussionspunkt bildete der Übergang von der K50 zur K40. Bislang bildet die Hauptstraße (K50) eine abknickende Vorfahrtsstraße. Da die Hauptstraße aber seit der Sperrung des Bahnübergangs eine Sackgasse bilde, stehe die Verkehrsführung dem eigentlichen Verkehrsfluss entgegen, erklärte Sven Hasenstab von der SPD. Die Situation an dieser Stelle sei für Autofahrer sehr unübersichtlich und mit viel Gefahrenpotenzial verbunden. „Da gab es schon viele Berichte über ,Beinahe-Unfälle‘“, so Hasenstab. Die Fraktion äußerte deshalb den Wunsch, die Straße vom Landkreis begradigen zu lassen und aus der K50/K48 eine Ortsdurchfahrt zu machen.

 Die CDU hatte diesbezüglich bereits im Vorfeld die Befürchtung geäußert, dass eine solche Ortsdurchfahrt die Autofahrer zu überhöhter Geschwindigkeit verleiten würde. Die SPD erweiterte ihren Antrag daher um den Punkt, dass der Landkreis entsprechende Maßnahmen treffen sollte, um die Geschwindigkeit an der Stelle zu drosseln. Das Anlegen der neuen Bushaltestelle könnte man mit diesem Wunsch kombinieren. Bürgermeister Lehrke soll die Anregung nun entsprechend an den Landkreis weitergeben.  kle

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