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Rehrener glätten die Wogen

Konflikt innerhalb der Dorfgemeinschaft beigelegt Rehrener glätten die Wogen

Der Konflikt innerhalb der Dorfgemeinschaft Rehren um die Veränderungen am örtlichen Friedhof ist beigelegt. Dies hat die Gruppe in einer Pressenotiz mitgeteilt.

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Rehren. Weil auf dem Rehrener Friedhof eine faulende Pappel vom Bauhof der Samtgemeinde Nenndorf gefällt worden war, gingen Naturschützer auf die Barrikaden – der Baum sollte ausdrücklich nicht gefällt werden, hieß es. Doch die Meinungen gingen auseinander, bald war von einem Kommunikationsproblem die Rede.

 Wenn es an der Kommunikation hapert, ist es nicht die schlechteste Idee, mehr miteinander zu sprechen – so sahen es auch die am Streit Beteiligten und setzten sich zusammen. Im Rathaus trafen sich Mitglieder der Dorfgemeinschaft Rehren, der Hohnhorster Bürgermeister Wolfgang Lehrke und Vertreter der Samtgemeindeverwaltung. Und es gelang, alle Ungereimtheiten auszuräumen.

 Im Sommer 2015 hatte es erste Gespräche über Gestaltungsmaßnahmen im Zuge des Dorferneuerungsprojektes Friedhof gegeben, heißt es nun. Bauhof und Verwaltung hatten nach Angaben Ingrid Möllers, Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, daran mitgewirkt. Dabei sei die Notwendigkeit, die Pappel zu fällen, unstrittig gewesen. Allerdings sei dies vom Vorstand der Dorfgemeinschaft nicht gleich im Ort kommuniziert worden. Womit das Kommunikationsproblem entlarvt ist. „Da kann es schon einmal zu Unstimmigkeiten kommen, wo gesägt wird, fallen Späne“, so Möller.

 Nun soll die Planung für das Dorferneuerungsprojekt Friedhof weitergeführt werden. Die Dorfgemeinschaft sieht einen Gewinn für alle Beteiligten: „Wir tun etwas für die Natur, pflanzen neue Bäume, Hecken und Sträucher. Der Friedhof gewinnt für die Bewohner Rehrens an Attraktion, und wenn – wie geplant – EU-Mittel bewilligt werden, wird der Samtgemeindehaushalt kaum belastet“, schreibt Möller.

 Dies sehen auch Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt und Bürgermeister Lehrke so und sicherten der Dorfgemeinschaft ihre Hilfe zu. Im Sommer sollen dann die Pläne in den zuständigen Gremien abgestimmt werden. gus

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