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Hohnhorst SPD: Ampel statt Radweg
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst SPD: Ampel statt Radweg
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00:29 02.10.2014
Unter der Brücke würde der umstrittene Radweg verlaufen. Quelle: gus
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Hohnhorst. Die Kosten, die das Vorhaben verursachen würde, sind ausschlaggebend. Die SPD fordert eine Bedarfsampel an der Bundesstraße 442. Nicht nur die Baukosten treiben die SPD um. Zwar wären die 100 000 Euro, die das Projekt nach Ansicht der Politiker verschlingen würde, angesichts fehlenden Geldes für Straßensanierungen schon diskutabel, doch aufgrund des Plans der Deutschen Bahn, alle unbeschrankten Gleisübergänge zu schließen oder zu beschranken, lauern weitere Kosten.

Die SPD rechnet mit einem Gemeindeanteil für die Schranken von 267 500 Euro. Und das, während bereits laut über die Anhebung der Grundsteuer und alternativ die Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung nachgedacht wird, um die Pflichtaufgaben der Gemeinde zu finanzieren.

Der Ausbau des Haster Kirchwegs zu einem Radweg, der unter der neuen Bahnbrücke hindurch führen würde, spielte auch im gescheiterten Abwahlverfahren gegen Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) eine Rolle. Speziell aus der CDU hatte Lehrke Zorn auf sich gezogen, weil er sicherheitshalber bei der Bahn nachgefragt hatte, ob diese plant, den als unübersichtlich geltenden Gleisübergang am Haster Kirchweg zu schließen. Dies hatte ergeben, dass die Bahn mittelfristig entweder dessen Schließung oder aber dessen Beschrankung erwägt.

Aus Sicht der SPD wäre die Ampel an der B 442 das sinnvollere Projekt, um Radfahrer sicherer nach Haste zu bringen. Die Signalanlage würde quasi die Lücke zwischen den Radwegen entlang der B 442 und der Kreisstraße 48 schließen. Die Kosten liegen nach SPD-Rechnung zwischen 15 000 und 80 000 Euro. Sollte es der Gemeinde gelingen, eine bestimmte Frequentierung der Kreuzung K 48/B 442 nachzuweisen, müsste der Landkreis die Ampel finanzieren.

Der Gemeinderat steht dem Vorhaben grundsätzlich wohlgesonnen gegenüber. Eine Verkehrszählung wurde in Auftrag gegeben. gus

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