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Schandflecken sollen verschwinden

Konzept für Rehrener Friedhof Schandflecken sollen verschwinden

Die Dorfgemeinschaft Rehren hat die neuen Pläne zur Umgestaltung des Rehrener Friedhofs veröffentlicht. Demnach sind vor allem viele kleinere Arbeiten geplant, um das gesamte Areal ansprechender zu machen.

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Der Rehrener Friedhof soll weniger karg wirken. Und Schäden wie am Zaun im kleinen Bild soll es in Zukunft auch nicht mehr geben.

Quelle: gus

Rehren. Die Pläne stammen von Kerstin Überschär und Johannes Tegtmeier. Dieser erklärte, dass unter anderem einige Schandflecken getilgt werden sollen. So ist vorgesehen, einen Kompostcontainer künftig nicht mehr deutlich sichtbar neben den Haupteingang zu stellen, sondern an anderer Stelle hinter einer Hecke zu verschanzen. Dies sei mit dem Bauhof, der das Behältnis leeren muss, abgestimmt worden, erklärte Tegtmeier.
Am Gedenkkreuz ist vorgesehen, Rhododendronhecken zu pflanzen und zwei neue Holzbänke aufzustellen. Die Waschbetonrelikte am Haupteingang sollen von insgesamt acht Steinstelen ersetzt werden, zwischen denen dann ebenfalls Hecken wachsen.

Zentraler Bereich wird neu gestaltet

Komplett neu gestaltet wird der zentrale Bereich mit der sogenannten Schmetterlingswiese, wo laut Plan ein kleiner Park mit Bänken, Hecken, Blumen und einem zentralen Baum entsteht. Auch die jetzigen Tore werden ersetzt.
Ein Vorschlag aus der Politik, vier Abfalleimer nicht aufzustellen und so 2000 Euro einzusparen, wurde nicht berücksichtigt. Schließlich rückten andere Kommunen bewusst davon ab, solche Behälter auf Friedhöfen aufzustellen, weil allein deren Existenz Besucher dazu verführt, überhaupt Abfallträchtiges mitzubringen, hatte es zur Begründung geheißen. Tegtmeier sieht aber die Notwendigkeit der Abfalleimer, weil sich der Rehrener Friedhof enorm in die Länge zieht.
Das Friedhofswesen ist zwar bei der Samtgemeinde angesiedelt, doch weil das Projekt zum Dorferneuerungsprogramm der Gemeinde Hohnhorst gehört, stehen 73 Prozent Fördergeld in Aussicht. Die Samtgemeinde soll nach dem Dafürhalten der Dorfgemeinschaft die restlichen 27 Prozent der Summe übernehmen. Die Gesamtkosten betragen rund 58 900 Euro. Die Samtgemeinde muss demnach gut 15 000 Euro zahlen.

Samtgemeinde zahlt rund 15 000 Euro

In der Politik hatte es Stimmen gegeben, wonach die 15 000 Euro immer noch recht üppig seien. Daher sollte die Debatte lieber noch einmal zur weiteren Beratung in die Friedhofskommission gegeben werden. Doch andere bezeichneten das Projekt als zu wichtig für die Dorferneuerung und wollten die 73 Prozent Zuschuss nicht verstreichen lassen. Schließlich sei eine Frist einzuhalten.
Der Wirtschaftsausschuss stimmte somit dafür, die 27 Prozent zu übernehmen. Allerdings sieht der Etat-Entwurf für 2017 sicherheitshalber 62 000 Euro als Haushaltsposten für die Gesamtmaßnahme vor, wobei das Zuschussgeld von der Gemeinde Hohnhorst an die Samtgemeinde überwiesen werden soll.
Im Bereich der Kapelle sollen zwei quadratisch geformte Sitzgelegenheiten gebaut werden, die sozusagen aus einem Pflanzkübel bestehen, der ringsum mit Bänken umgeben ist. Der Weg soll künftig an beiden Seiten von Bäumen gesäumt sein. gus

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