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Seit Jahren zu laut

Hohnhorst Seit Jahren zu laut

In der Kindertagesstätte Hohnhorst ist es zu laut. Der Grund: eine schlechte Raumakustik. Dieses Problem, das bereits ein Gutachten aus dem Jahr 2012 bestätigt, ist in der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses der Samtgemeinde Nenndorf erneut thematisiert worden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hohnhorst. Anstatt direkt, wie von der Verwaltung angeregt, eine umfassende Sanierung durch den Vermieter anzustrengen, wollten die Ausschussmitglieder die Räume erst selbst noch einmal begutachten. Auch von mobilen Lärmschutz-Alternativen war die Rede.

 Dem Gutachten zufolge sind die Nachhallzeiten in den Kita-Räumen zu lang und diese deshalb nicht gut für die Nutzung als Spiel- und Gruppenräume geeignet. Einen der Gründe dafür bildet der Fliesenboden sämtlicher Zimmer. Inzwischen hat die Landesschulbehörde nachgehakt und sich nach der Umsetzung des Gutachtens erkundigt. Auch Udo Husmann, Sprecher der SPD, bemängelte, dass die Sache erst jetzt wieder aufgegriffen werde, obwohl das Gutachten doch bereits zwei Jahre alt sei. Grundsätzlich sollte es in seinen Augen ohnehin selbstverständlich sein, dass Räume, die als Kindergarten vermietet werden, die nötigen Voraussetzungen erfüllen.

 Gespräche zwischen Vermieter und Verwaltung seien indes positiv verlaufen, berichtete Ordnungsamtsleiter André Lutz. Der Eigentümer sei zu einer Sanierung bereit, die Verwaltung schätzte die Kosten auf rund 10000 Euro. Im Gegenzug würde sich allerdings die Miete um rund 4000 Euro jährlich erhöhen, zudem müsste die Samtgemeinde einer Vertragsbindung über zehn Jahre zustimmen.

 Den Ausschussmitgliedern waren diese Forderungen ein wenig hoch gegriffen. „In zehn Jahren sind das 40000 Euro, das finde ich zu viel“, beklagte Uwe Engelking (WGN). Husmann äußerte zudem Zweifel daran, dass das Ziel der Lärmdämmung allein durch eine 10000-Euro-Maßnahme erreicht werden könne. Sein Vorschlag, dem sich die anderen Ausschussmitglieder anschlossen, lautete, die Möglichkeiten für eine akustische Verbesserung noch einmal auf ihre Kosten hin zu prüfen und dabei vor allem „mobile Alternativen“ einzubeziehen.kle

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