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Hohnhorst „Spielplatz-TÜV“ im Einsatz
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst „Spielplatz-TÜV“ im Einsatz
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18:25 23.09.2015
Die Honhorster Spielplätze stehen auf dem Prüfstand. Quelle: Archivfoto
Hohnhorst

Die Firma Seifert soll eine Art „Spielplatz-TÜV“ in allen Orten übernehmen. Die Mitarbeiter haben von der Gemeinde ein „Check-Heft“ erhalten, in dem sie Mängel notieren können. Diese Einträge werden dann der Verwaltung übermittelt.
Marion Grages (parteilos) kritisierte den Zustand der Sandkästen auf den Spielplätzen der Gemeinde Hohnhorst. Es sei bereits politisch beschlossen worden, dass alle Buddel-Behältnisse mit neuem Sand befüllt werden. Jetzt sei der Sommer vorüber, und es sei nichts geschehen. Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) räumte ein, dass sich Zeitverzug eingestellt hat. „Das nehme ich auf meine Kappe“, so Lehrke. Doch der Austausch erfolge noch in diesem Jahr, versicherte er.
Ulrike Junk (SPD) wies vorsorglich darauf hin, dass die Landjugend Nordschaumburg bei größeren Feiern in ihrem neuen Domizil am Sportplatz darauf achtet, dass keine Flaschen und Gläser auf dem benachbarten Spielplatz zurückbleiben.
Darüber hinaus sei dort ein größerer Sandkasten wünschenswert. Auch ein Karussell an der Stelle will sich der Ausschuss noch einmal genauer ansehen. In Ohndorf plant die Gemeinde, einen Spielplatz neu auszustatten. Das Geld dafür soll bereits in den Haushalt 2016 aufgenommen werden. Ersetzt worden ist schon ein Wippetier auf dem Spielplatz an der Mehrzweckhalle in Ohndorf, auch ein Klettergerüst wurde dort repariert.
Noch immer strittig ist, wie das Fußballtor auf dem neuen Spielplatz im Baugebiet Hinter den Höfen zu versetzen ist. Derzeit trauen sich die Jungen und Mädchen nach Ansicht des Ausschussvorsitzenden Heiko Balke (WGN) nicht, auf das Ziel zu schießen, weil die Bälle, die nicht vom Torwart gehalten werden, fast zwangsläufig auf dem Feld dahinter landen. „Der Bauer hat gerade erst seinen Weizen gespritzt, und dann laufen die Kinder da durch“, beschrieb Balke ein mögliches Szenario.
Ein Termin mit dem zuständigen Planer steht aus. Lehrke sagte, dann sei auch das Torproblem zu beraten. Möglicherweise werde ein großer Zaun hinter dem Gebilde platziert. Geplant ist für heute, Donnerstag, ab 17 Uhr zudem eine Anliegerversammlung für die Anwohner des Wohngebiets. Im Dorfkrug an der Ohndorfer Straße wird dann auch über die weiteren strittigen Themen diskutiert.
Der Ausschuss für Jugend, Kultur und Sport plant eine Rundreise, die alle Spielplätze einbeziehen soll. Dafür muss aber erst noch ein Termin abgestimmt werden. gus

Wall soll gemäht werden

Der Lärmschutzwall im Baugebiet Hinter den Höfen soll in Kürze gemäht werden. „Dort sieht es schlimm aus“, sagte Umweltausschussvorsitzender Werner Bövers in der jüngsten Sitzung. Aktuell ist dafür noch die Firma Seifert zuständig, die im Auftrag der Grundstücksgesellschaft IDB handelt. Der Umweltausschuss sprach sich dafür aus, die IDB auf den Missstand hinzuweisen, sodass diese eine Pflegemaßnahme in Auftrag gibt. gus