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Trickbetrüger Josef Müller erzählt

„Konsul von Panama“ Trickbetrüger Josef Müller erzählt

Er macht es noch einmal: Josef Müller, einer der bekanntesten Trickbetrüger Deutschlands, berichtet am Dienstag, 9. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Hohnhorst von seinem atemberaubenden Leben.

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Josef Müllers Lebensgeschichte soll im Gemeindehaus erneut das Publikum faszinieren.

Quelle: pr

Hohnhorst. Dort hatte er bereits vor Jahresfrist die Zuhörer staunen lassen. Weil der damalige Abend so viele Menschen bewegt hat, lud die Kirchengemeinde Müller erneut ein, wie Pastor Gero Cochlovius erklärte.
Müller kann von sich behaupten, ein gefragter Mann zu sein. Früher war er sogar ein gejagter Mann, denn das FBI war hinter ihm her. Der erfolgreiche Buchautor („Ziemlich bester Schurke“) war bereits Thema zahlreicher Reportagen und Gast in etlichen TV-Talkshows. Ob bei Peter Hahne, bei Sandra Maischberger, bei Frank Plasberg, bei Anne Will, bei Bettina Tietjen, im Mittagmagazin – überall interessierten sich die Menschen für Müllers fesselnde Biografie.

Seine Geschichte wirkt im ersten Moment wie ein Gangster-Epos aus Hollywood. Wer genauer hinsieht, entdeckt jedoch Weisheit und Selbsterkenntnis: das Leben eines reichen Mannes, der alles verlieren musste, um den wahren Reichtum zu finden.

Früher kannte die Welt ihn als den „Konsul von Panama“, einen genialen Steuerberater mit extravaganten Edelkarossen. Er traf Stars wie LaToya Jackson und besaß eine sündhaft teure Luxus-Yacht. Dabei hatte er ein schweres Handicap. Seit einem Verkehrsunfall mit 18 Jahren ist Müller querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl.

Doch nach diesem Einschnitt drehte er erst richtig auf: „Ich wollte nicht nur reich werden – ich wollte unendlich reich werden“, schreibt er über sich selbst. Müller schaffte es, sich in der Münchner Schickeria einen Namen zu machen. Dabei wurde er in Abenteuer und Betrügereien verwickelt und siedelte schließlich nach Amerika über.

Wie er vom FBI gejagt wurde, wegen Millionenbetrugs im Gefängnis landete, und wie dann der Glaube sein Leben völlig veränderte, erzählt Müller im Gemeindehaus. gus

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