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Turnverein ist „seit 100 Jahren mittendrin“

Ohndorf / MTV Ohndorf Turnverein ist „seit 100 Jahren mittendrin“

„MTV Ohndorf – seit 100 Jahren mittendrin.“ Mit diesem Slogan ist der älteste und größte Verein Ohndorfs ins Jubiläumsjahr gestartet. Sporttage, Ohndorf-Olympia, Volkslauf, Hip-Hop, Wandern, Walking, Gymnastik, Tischtennis und immer wieder Handball: Der MTV hat viel zu bieten und mit viel Eigenleistung alle Herausforderungen bewältigt.

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Ohndorf (tes). Den Grundstein legte 1911 auf Anregung des Landrates Hans Dietrich von Ditfurth der Lehrer Bernhard Rohrmann, als er in Ohndorf den Turnverein ins Leben rief. Erster Vorsitzender wurde Heinrich Wille. Seit 1999 steht Bodo Lattwesen an der Spitze des Vorstands. Dass seit 1913 regelmäßige Aufzeichnungen über die Entwicklung des MTV vorliegen, ist Schriftführer Otto Schweer junior zu verdanken, der damals die Landwirtschaftsschule besuchte.

Standen zu Beginn Turnen und Schlagball im Vordergrund, entwickelte sich seit 1931 Handball zur beliebtesten Sportart im MTV, der es 1956 erstmals in die Bezirksklasse schaffte. 1986 endete die 55-jährige Selbstständigkeit mit der Gründung der Handballspielgemeinschaft Ohndorf/Riepen. Der A-Jugend in der 2001 gegründeten Jugendspielgemeinschaft Nordschaumburg gelang letztes Jahr sogar der Aufstieg in die Oberliga.

1936 nahm der MTV den erste Sportplatz in Betrieb. 1953 startete die Tischtennis-Ära, bis heute eines der Aushängeschilder. Der erste Turn- und Festsaal entstand 1963 durch Umbau der Gaststätte „Alter Krug“ von Vereinswirt Otto Wüstenfeld. Am 5. Juli 1969 wurde beschlossen, den MTV unter der Bezeichnung: „Männer-Turn-Verein Ohndorf e.V.“ ins Vereinsregister einzutragen.

Als die Vereins-Gaststätte 1993 schloss, suchte der MTV ein neues Obdach in der leerstehenden alten Schule. „Der Umbau war ein Kraftakt, der ohne vereinte Anstrengungen der gesamten Dorfgemeinschaft unmöglich gewesen wäre“, sagt Lattwesen. Als ein „Jahrhundertereignis“ entpuppte sich 1996 der Bau der Mehrzweckhalle neben der Schule. Spender Udo Petry übernahm einen Großteil der Kosten. Den Rest übernahm die Dorfgemeinschaft in Eigenleistung – komplett ohne öffentliche Mittel. Ein Jahr später im August folgte die Einweihung. Seitdem expandierte der MTV weiter.

Der letzte Erweiterungsbau mit zwei Umkleide- und Duschräumen wurde rechtzeitig zum Jubiläum fertig. Wer mehr aus der MTV-Chronik erfahren will, kann sich beim Kommers im Festzelt heute Abend ab 16.30 Uhr ein Exemplar der Festschrift mit nach Hause nehmen.

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