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Überfall auf Volksbank Rehren

Täter bedroht Angestellte mit Waffe Überfall auf Volksbank Rehren

Mit gezogener Waffe hat ein Unbekannter heute die Filiale der Volksbank in Schaumburg in Rehren überfallen und von einer Angestellten 1120 Euro erbeutet.  Nachdem er das Opfer auf der Toilette eingesperrt hatte, gelang ihm die Flucht.

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Als die Polizei am Tatort ankommt, fehlt vom Täter jede Spur. 

Quelle: js

Rehren. Rehren. Eine groß angelegte Fahndung der Polizei nach dem Mann blieb ohne Erfolg. Nach Angaben von Thomas Münch, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, ereignete sich die Tat um 12.57 Uhr. Unmaskiert und mit Handschuhen bekleidet betrat der Mann die Räumlichkeiten der Bank. Vor der Angestellten, die kurz vor Ladenschluss alleine in der Filiale an der Rehrwieher Straße war, hüllte er sein Gesicht in ein Halstuch und zog aus seiner Jackentasche eine Waffe. Ob es sich dabei um eine Schreckschusspistole oder einen echten Revolver handelte, konnte Münch nicht sagen.

Mit der Feuerwaffe auf das Gesicht der 48-Jährigen gerichtet, konnte der Räuber 1000 Euro von der Volksbank und 120 Euro aus dem Portemonnaie der bedrohten Frau erbeuten. Danach sperrte er die Bank-Mitarbeiterin im Toilettenbereich der Geschäftsräume ein und floh zu Fuß oder mit dem Auto in unbekannte Richtung. Der Angestellten gelang es jedoch, sich zu befreien und um 13.06 Uhr den Alarmknopf auszulösen.

Frau erleidet einen Schock

Als die Beamten kurze Zeit später eintrafen, fehlte vom Täter bereits jede Spur. Auch eine Ringfahndung, an der über 20 Polizeiwagen beteiligt waren, führte zu keinem positiven Ergebnis. Derweil wurde die Frau, die zwar unverletzt geblieben ist, aber einen Schock erlitten hat, von Sanitätern behandelt.
Die 48-Jährige beschrieb den Täter, der fehlerfrei Hochdeutsch sprach, wie folgt: etwa 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, Dreitagebart. Er trug eine Arbeitshose, darüber eine dunkle Jacke sowie eine dunkle Mütze. Auffällig: Ein Muttermahl unterhalb des linken Auges kennzeichnet sein Gesicht.

Die Beamten werten nun die Videoaufnahmen der Bank aus. Auch die Spurensicherung wurde in den Räumlichkeiten der Volksbank tätig. „Aber natürlich wird auch im Rahmen der Streife weiter nach dem Täter gesucht“, versichert Polizeisprecher Münch.  js

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