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Verlängerung für Wand im Gespräch

Hohnhorst / Bahnlinie zwischen Ortsrand und Friedhof Verlängerung für Wand im Gespräch

Ein paar Meter Lärmschutzwand mehr könnten es noch werden für Hohnhorst. Der CDU-Ratsherr Werner Bövers hat vorgeschlagen, die von der Deutschen Bahn geplante Konstruktion an der Bahnlinie zwischen Ortsrand und Friedhof etwas weiter in Richtung Rehren zu ziehen. Der Rat muss darüber noch diskutieren.

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Die Lärmschutzwand soll zwischen den Gleisen und den Häusern entlangführen.

Quelle: gus

Hohnhorst. . Vorgesehen sind eigentlich eine 427 Meter lange und drei Meter hohe Wand an der Bahnlinie Minden-Hannover bei Hohnhorst und eine 327 Meter lange und drei Meter hohe Wand an den Gleisen entlang der Siedlung Scheller. Der Bund bezahlt das Vorhaben, die Gemeinde muss aber zustimmen. Bei einer Bürgerversammlung überwogen die positiven Reaktionen auf die Pläne, weshalb ein Ja des Gemeinderates als wahrscheinlich gilt. Spätestens Anfang August muss die Entscheidung fallen.

Allerdings kommt ja noch ein weiteres, deutlich umfangreicheres Bauprojekt der Bahn auf Hohnhorst zu, besser gesagt mehrere: Die ebenerdigen Gleisübergänge werden mit Brücken beziehungsweise Tunneln ersetzt. Und eine Überführung würde nach jetzigem Planungsstand etwa 100 Meter jenseits der Lärmschutzwand enden.

Bahnsprecher Uwe Kortylak hatte bei der Bürgerinformation vor anderthalb Wochen gesagt, dass der Bund die Kosten für die Wände so gering wie möglich halten muss, weshalb die Lärmschutzwand nicht bis zur optischen Flucht der Siedlungsgrenze gezogen werden soll. Dort befände sich nämlich zunächst eine Wiese direkt hinter der Konstruktion, erst jenseits der Wiese kämen Bewohner von Häusern in den Genuss des Dämmeffekts – und auch nur zweier Häuser.

Dennoch schlug Bövers vor, die Wand weiterzuführen, und zwar bis zum Brückenbauwerk, weil dann eine bauliche Einheit entstünde. Und der zusätzliche Schutzeffekt würde Hohnhorst schließlich auch helfen. Bövers plädierte dafür, zumindest einen Antrag im Rat auf den Weg zu bringen. Denn selbst, wenn die Gemeinde sich die Verlängerung wünschen sollte, muss letztlich auch der Bund noch zustimmen.

Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) räumte ein, eine Diskussion könne man im Rat führen. In der Versammlung wurde auch darauf hingewiesen, dass der neue Senioren-Wohnpark ebenfalls von einer längeren Wand profitieren würde. gus

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