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Verstopfte Gräben ärgern Hohnhorster

Volles Rohr Verstopfte Gräben ärgern Hohnhorster

Verstopfte Gräben sorgen in der Gemeinde Hohnhorst für Unmut. Der Umweltausschuss hat jetzt über eine Lösung für Probleme an der Mathestraße und an der Flütstraße diskutiert. Anlass waren Bürgerbeschwerden.

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Wie die Gemeinde dauerhaft die Grabenrohre freibekommt, ist noch nicht geklärt. Aber zunächst sollen die Durchlässe geräumt werden.

Quelle: gus

Hohnhorst. Am Graben entlang der Mathestraße hat die zuständige Firma den Grünschnitt einfach im Graben liegen gelassen. So staute sich die Masse an den Durchläufen, und es kam zu Verstopfungen. Ausschussvorsitzender Werner Bövers (CDU) erkannte das Problem an, wies aber darauf hin, dass diese Praxis durchaus gängig ist.

Es sei Sache des Grabeneigentümers, die Durchläufe frei zu halten. „Was können wir als Gemeinde da tun?“, fragte Bövers. Christian Reese, beratendes Mitglied im Ausschuss, sagte, dass es wohl möglich wäre, herauszubekommen, wer welchen Durchlass frei zu halten hat. Doch es stelle sich die Frage, ob jeder Eigentümer technisch in der Lage ist, die Rohre zu säubern.

Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) betonte, das Grundproblem sei, dass die Anwohner des Wohngebiets Hinter den Höfen von den verstopften Gräben gestört werden. Und ein Bürger habe die Gemeinde in Kenntnis gesetzt, dass die Anlieger den Graben sogar selbst räumen würden, wenn denn ein Landwirt einen Wagen zur Verfügung stellt, in den die Mahd gefüllt werden kann. Und Lehrke sah es auch als grundsätzliche Aufgabe der Gemeinde an, für freie Gräben entlang der Gemeindestraßen zu sorgen.

Heiko Balke (WGN) plädierte dafür, das Angebot der Anwohner anzunehmen, den Graben zu säubern, und von Seiten der Gemeinde den Abtransport des Grünschnitts zu gewährleisten. Dies soll an einem Sonnabend erledigt werden. „Wenn uns das 250 Euro kostet, haben wir immer noch einen Gewinn“, sagte Balke, der diese Kosten in Relation zu einem Auftrag an ein Unternehmen stellte. Bövers gab zu bedenken, dass es mit einer einmaligen Aktion nicht getan ist. Doch Balke blieb dabei: Die Gemeinde mache auf die Weise wenigstens einen Anfang. Der Ausschuss stimmte für diese Lösung.

An der Flütstraße besteht ein ganz ähnliches Problem: Weil ein Durchlass verstopft ist, füllt sich ein Abschnitt des dortigen Grabens bis zur Kante mit Wasser, hinter dem Rohr aber ist der Graben trocken. Ein Anlieger machte den Umstand dafür verantwortlich, dass bei ihm Wasser in den Keller gelaufen ist. Dort hat nach Bövers’ Worten der Landkreis den Graben geräumt, was aber dazu geführt habe, dass das Wasser noch schlechter ablief, als wenn die Pflanzen ungestutzt geblieben wären.

Bövers schlug für die Flütstraße vor, dass die Gemeinde zunächst einmal die Rohre freimacht. Wie künftig weiter zu verfahren ist, müsse erst noch geklärt werden. Wie es mit der Räumpflicht an den Kreisstraßen verhält, muss ebenfalls erörtert werden. gus

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