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Vor dem Aus

Eklat bei Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft Vor dem Aus

Bei der Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft ist es zu einem Eklat gekommen. Der bisherige Vorstand ist kollektiv zurückgetreten. Da sich niemand unter den Anwesenden bereit erklärte, ein Amt zu übernehmen, konnte kein neuer geschäftsführender Vorstand gebildet werden.

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Betretene Gesichter und heftige Diskussionen – die Hauptversammlung sucht nach Ursachen für das Scheitern.

Quelle: ar

Hohnhorst. Vorsitzender Detlef Schwake hatte zuvor noch von einem erfolgreichen Lichterfest im August des vergangenen Jahres als Alternative zum bisherigen Dorfgemeinschaftsfest berichten können. Teils heftig und kontrovers diskutierten die Versammlungsteilnehmer über die Ursachen der schwindenden Beteiligung der Einwohner an Veranstaltungen. Volker Blanke, stellvertretender Vorsitzender des TuS Germania Hohnhorst, gab zu bedenken, dass nach seinen eigenen Erfahrungen immer weniger Menschen bereit seien, Verantwortung zu übernehmen.

 Hans-Heinrich Dürre von der Siedlergemeinschaft Haste-Hohnhorst monierte, dass bereits Terminabsprachen unter den Vereinen sich schwierig gestalten. So kollidiere der Ball des Sportvereins im Herbst mit dem Lampionumzug, weil jeder Verein trotz der Gründung der Dorfgemeinschaft seine Termine einzeln für sich plane.

 Aussagen wie „Ein Gemeinschaftsgefühl existiert doch gar nicht in Hohnhorst“ schwirrte ebenso durch den Raum wie die Frage: „Wo sind denn die Leute mittleren Alters?“

 Schwake, der zwölf Jahre lang den Vorsitz geführt hat, gab bekannt, dass der bisherige Vorstand den Verein noch ein weiteres Jahr geschäftsmäßig weiter vertreten will. Allerdings werden keine Aktionen mehr organisiert. Nach Ablauf dieser Zeit soll erneut eine Hauptversammlung einberufen werden, die dann entweder zur endgültigen Auflösung des Vereins führt oder – so hoffen die Verantwortlichen – doch noch einen neuen Vorstand stellt.  ar

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