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Hohnhorst Wenn Ohndorf feiert, dann richtig
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Wenn Ohndorf feiert, dann richtig
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16:26 19.09.2011
Die Dorfjugend begeistert mit Trachtentänzen. Quelle: tes

Ohndorf (tes). Schon am Freitagabend kamen mehr als 1000 Besucher zur Ernteparty mit der Band „Soundgarden“ und tanzten bis in die Morgenstunden. Am Sonnabend wurde zur Musik von „Steam“ die zweite Nacht durchgefeiert.

Als „harmonisch“ bezeichnete Ortsbrandmeister Heinz-Konrad Stemme den Verlauf der Veranstaltungen und zog eine positive Bilanz nach dem mehrtägigen ehrenamtlichen Einsatz von Feuerwehr und DRK. Mit Ausnahme einer kleinen „Hauerei“ sei alles friedlich geblieben. Am Sonnabendnachmittag zog ein bunter Festzug mit kreativ verzierten Kinderfahrzeugen, Fußgängern und dem Posaunenchor an Bord eines bunt geschmückten Treckers durch Ohndorf.

Die Dorfjugend überraschte auf dem Hof der Erntebauern Melanie und Daniel Kulbe mit Trachtentänzen. Der Reigen um die Ernekrone begeisterte Jung und Alt. Zudem stimmten der Männergesangverein Ohndorf/Rehren/Bad Nenndorf und die Verse von Oskar Wedel auf Erntedank ein. Lea Bahe ermunterte mit einem Gedicht zum Singen. „Traumhaft, herrlich das Ambiente hier“, lobte Pastor Gero Cochovius und betonte, in einer Gemeinschaft sei jeder wichtig: „Alle zusammen können viel bewirken.“

Erntebäuerin Melanie Kulbe feierte am Sonnabend ihren Geburtstag und betonte, es habe viel Spaß gemacht, am Donnerstag mit den etwa 30 Jugendlichen die Erntekrone zu binden. Einziger Wermutstropfen: In der Nacht klauten Unbekannten den Geländewagen vom Hof der Familie.

Am Sonnabend ging der Kommers des MTV nahtlos in die nächste Partynacht über. Schlafen? Fehlanzeige. „Wenn Ohndorf feiert, dann richtig“, sagte Stemme. Auch der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft war zufrieden mit der Besucherresonanz: „Es wird immer verrückter, aber so wollen wir es haben“, erklärte Martin Meier. Tradition, die Spaß macht und immer mehr Anhänger findet. Die Vorsitzende der Dorfjugend, Corina Lattwesen, meinte: „Beim nächsten Mal brauchen wir ein Oktoberfestzelt.“