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Wie leer ist die Gemeinde?

Baulückenkataster für Hohnhorst Wie leer ist die Gemeinde?

Der Hohnhorster Gemeinderat hat entschieden, ein Baulücken- und Leerstandskataster für die eigene Kommune einzuführen. Die SPD-Fraktion wünschte sich ein solches Kataster, um einen Überblick über die Leerstände in Gewerbe- und Wohnimmobilien der Gemeinde zu erhalten.

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Die Alte Schule in Hohnhorst steht derzeit leer.

Quelle: gus

Hohnhorst. Dies erleichtere wiederum den strategischen Umgang mit dem Leerstands-Problem, so SPD-Sprecher Sven Hasenstab. Denn dass es ein solches Problem gibt, war im Gemeinderat unstrittig. Vermeidungsstrategien von Leerständen sind auch ein Aspekt des kommenden „Leader“-Programms, wie Cord Lattwesen (CDU) berichtete.

 Im Kern begrüßte CDU-Fraktionssprecher Heinz-Konrad Rohrßen den Antrag, doch er fragte auch, wie die Gemeinde mit den erhobenen Daten umgehen werde. Was, wenn ein Hausbesitzer finanziell nicht dazu in der Lage ist, möglicherweise von ihm geforderte Änderungen zu vollziehen.

 Hasenstab schränkte ein: Es gehe nicht darum, Besitzverhältnisse der betreffenden Gebäude zu ermitteln und auch nicht darum, die Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Gemeinde habe auch nicht vor, Eigentümer leer stehender Gebäude unter irgendeinen Handlungsdruck zu setzen, fügte Bürgermeister Wolfgang Lehrke hinzu. Einmal pro Jahr solle der Rat über das Leerstandskataster beraten, möglicherweise auch in nicht öffentlicher Sitzung. Die SPD erhoffe sich Rückschlüsse auch über die Attraktivität der Gemeinde. Kommunale Aufkaufkampagnen seien ohnehin undenkbar.

 Allerdings könne die Gemeinde, wenn sie über entsprechende Informationen verfügt, auch Vermittler für Fördergeld sein. Und solches Fördergeld könne wiederum manchen Eigentümer durchaus in die Lage versetzen, ohnehin geplante Sanierungsschritte zügiger einzuleiten. Der Rat votierte für die Erstellung des Leerstandskatasters. gus

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