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Hohnhorst Zeichen auf Wachstum
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Zeichen auf Wachstum
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00:24 26.03.2018
So soll das Neubaugebiet bei Ohndorf mit seinen 19 Parzellen ausgewiesen werden. Quelle: pr.
HOHNHORST

Zwar sind die weiteren baulichen Entwicklungen an der Mathestraße in Hohnhorst noch rein theoretischer Natur, weil dort die Grundstückseigentümer erst einmal entscheiden müssen, ob sie ihr Land überhaupt verkaufen wollen. An zwei anderen Stellen in der Gemeinde nimmt die Planung neuer Baugebiete aber an Fahrt auf.

Der Hohnhorster Gemeinderat hat vor Kurzem beschlossen, ein eigenes Grundstück bei Ohndorf zu veräußern, damit daraus Bauland wird. Am Ortsrand in Richtung Hohnhorst plant die Gemeinde bereits seit einiger Zeit eine entsprechende Expansion des Siedlungsgebiets, weil allein innerhalb der Einwohnerschaft durchaus einige Wünsche nach Bauland bestehen. Die Vermarktung übertrug die Kommune nach reiflicher Überlegung an die Volksbank in Schaumburg.

Bank trägt alle Kosten

Für das eigene Grundstück bei Ohndorf erhält die Gemeinde etwas 16 000 Euro. Alle Flächen sind somit jetzt von dem Geldinstitut, das als Investor auftritt, gekauft worden. Denn zuvor hatte Gemeindedirektor Mike Schmidt mitgeteilt, dass die übrigen Eigentümer ihre Flächen auch an das Unternehmen veräußerst hatten. Die Volksbank soll zudem alle nötigen Kosten für die Erstellung eines Bebauungsplans und die nötigen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen tragen.

Gekauft worden ist ebenfalls bereits das große Grundstück für das beim Scheller geplante Wohngebiet. Dort tritt die Sparkasse zu gleichen Konditionen als Investor auf. Allerdings hat das Bankhaus eine Klausel im Kaufvertrag, wonach des von dem Handel zurücktreten kann, wenn die Rahmenbedingungen nicht so geändert werden, dass das Baugebiet tatsächlich ausgewiesen werden kann.

In beiden Fällen rechnet Schmidt damit, dass die Baugebiete – so sie denn kommen – „gut zulaufen“. Es gebe jetzt bereits Interessenbekundungen potenzieller Bauherren. Die Gemeinde muss vor der Umsetzung der Pläne aber in beiden Fällen noch die Bebauungspläne verabschieden.