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Zu wenig Platz für junge Leute

Zimmer für Zusammenkünfte Zu wenig Platz für junge Leute

„Wohlwollend prüfen“ wollen die Hohnhorster Ratsleute den Antrag der Ohndorfer Dorfjugend, einen Raum in der Alten Schule zur Nutzung zu bekommen.

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Ohndorf. Unabhängig von der Dorfgemeinschaft, die sich ebenfalls für Räume der ehemaligen Lehrerwohnung interessiert (wir berichteten), hatte sich die Dorfjugend an die Gemeinde gewandt mit der Bitte, ihnen ein Zimmer für Zusammenkünfte zur Verfügung zu stellen. In Ohndorf bestehe leider „ein Mangel an Aufenthaltsräumen für Jugendliche“, erklärte Bendix Bock von der Dorfjugend dem Ausschuss für Jugend, Kultur und Sport. Ein großer Raum der Lehrerwohnung käme dafür infrage. „Nach unserer Erfahrung wäre der sicherlich auch gut gefüllt“, so Bock. Ein entsprechender Aufenthaltsraum wäre in seinen Augen wichtig für das Fortbestehen der Dorfjugend.

 Außer der Zusage, den Antrag „wohlwollend zu prüfen“, wollten die Ausschussmitglieder allerdings noch keine Versprechungen machen. Denn auch die Dorfgemeinschaft erhebt Anspruch auf einige Räume. Nach deren „Abgabe“ wäre die Wohnung aber so nicht mehr vermietbar. Nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ soll die Dorfgemeinschaft deshalb jetzt ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept für die komplette Wohnung erarbeiten, beispielsweise im Hinblick auf die Nebenkosten.

 Gerade das Thema Finanzierung trieb die Ausschussmitglieder dann doch noch um. Denn die Wohnung ist Eigentum der Gemeinde. Als potenzieller Mieter war bisher nur der Landkreis im Gespräch gewesen, der in der Wohnung Flüchtlinge unterbringen wollte. „Auch wenn die Dorfgemeinschaft und die Dorfjugend die Wohnung nutzt, muss sie trotzdem in Schuss gehalten werden“, gab Ulrike Junk (SPD) zu bedenken. An spätere Generationen zu denken im Hinblick auf die Wünsche der Dorfjugend, sei wichtig, ergänzte Marion Grages (SPD). „Aber wir müssen auch daran denken, dass diese Generation dann auch die Kosten tragen muss".

kle

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