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Zumindest der Name steht

Dorfgemeinschaftshaus Rehre Zumindest der Name steht

Das geplante Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Rehren ist ein Dauerthema im Hohnhorster Rat. Jüngst haben sich die Lokalpolitiker darauf einigen können, das Projekt doch noch zu verwirklichen. Allerdings darf nicht mehr viel Zeit verstreichen, da das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen eigentlich zum Ende des Jahres ausläuft und nur mit Mühe verlängert werden konnte.

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REHREN. Auch der ehreamtliche Arbeitskreis der Dorferneuerung will keine Zeit mehr verlieren und hat sich zumindest auf den Namen geeinigt, den das Gebäude tragen soll: „Haus der Gemeinsam-Zeiten“. Ursprünglich war geplant gewesen, das Dorfgemeinschaftshaus in eine vorhandene Scheune gegenüber dem Garten der Sinne zu installieren. Aus Kostengründen soll es nun aber ein Anbau an das Sportheim des MTV Rehren werden. Am Ursprungsgedanken hat sich aber nichts geändert, wie nun auch der Name des Hauses unterstreicht.

„Wesentliche Ziele des geplanten DGH sind die Schaffung von barrierefreien Räumlichkeiten für familiäre, kulturelle, soziale, sportliche und politische Veranstaltungen zur Stärkung des dörflichen Lebens, Verbesserung der Lebensqualität, Festigung der Dorfgemeinschaft, Stärkung des Heimatbewusstseins und Entwicklung und Stärkung von Traditionen“, schreibt der Arbeitskreis in einer Bekanntmachung. Ferner bestehe bei vielen Bürgern der Wunsch, einen Ort für private Veranstaltungen zu schaffen.

Nach den Vorstellungen der Ehrenamtlichen soll auch der Bau des Gebäudes nachhaltig und beispielhaft für kommende Generationen vonstattengehen. Unter anderem wünschen sich die Mitglieder des Arbeitskreises, dass Holz der Baustoff sein wird.

Große Plände für den Platz

„Gerade durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe soll ein Zeichen gesetzt werden, um wirtschaftliche, ökologische und soziale Interessen in Einklang zu bringen“, schreiben die Unterstützer. Ferner soll etwa das Dach als „Pultdach“ gestaltet werden, um es mit Photovoltaikmodulen belegen zu können.

Es ist ferner geplant, dass das Außengelände des Gebäudes weiterhin von Boulespielern genutzt werden kann und Platz für 18 Boulebahnen bietet. Ab dieser Größenordnung lassen sich dort auch Spieltage und Großturniere des Niedersächsischen Pétanque Verbands ausrichten. Die dafür vorgesehene Fläche soll des Weiteren so vorbereitet werden, dass dort auch Veranstaltungen wie Public Viewing, Weihnachtsmärkte, Gottesdienste oder Open-Air-Darbietungen stattfinden können.

Sollten aus dem Amt für Regionale Landesentwicklung Leine-Weser tatsächlich positive Signale kommen, wären mit den dann zu erwartenden Zuschüssen 73 Prozent der Bausumme gedeckt. Bei der Gemeinde bleiben 27 Prozent. Da der maximale Förderbetrag bei 500 000 Euro liegt, müsste Hohnhorst im Maximalfall 185000 Euro stemmen. js

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