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50 Megabit sind das Minimum

Internetausbau in Riepen 50 Megabit sind das Minimum

Mit mindestens 50 Megabit, großteils gar mit 100 Megabit pro Sekunde können die Riepener ab sofort im Internet surfen. Am Montag wurden die neuen Leitungen mit der modernen Vectoring-Technologie freigeschaltet. Automatisch funktioniert die Umstellung für die Verbraucher aber nicht.

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Stadtdirektor Mike Schmidt (Mitte) haut auf den symbolischen Startknopf – die Telekom-Mitarbeiter Jan Helms (links) und Sven Auhage hoffen, dass der Stehtisch nicht umkippt.

Quelle: gus

RIEPEN. Die Telekom-Mitarbeiter Jan Helms und Sven Auhage sind am Montag mit Stadtdirektor Mike Schmidt zum Fototermin beim Verteilerkasten am Wehrweg gereist. Zwar war der Buzzer, den Schmidt um 13.40 Uhr drückte, rein symbolischer Natur, aber dennoch: Erst seit Montag sind bis zu 100 Mbit pro Sekunde in Riepen verfügbar.

Mit dem hauptsächlich von der Telekom bezahlten Ausbau endet eine jahrelange Hängepartie für den Bad Nenndorfer Stadtteil. Weil dieser zum Vorwahlbereich 05725 gehört, hinkte er weit hinter den übrigen Orten der Samtgemeinde Nenndorf her, was schnelles Internet anging. Mehrfach hatte die Politik Vorstöße unternommen, um auch Riepen besser ans Netz anzuschließen, doch weil kein Anbieter bereit war, die Sache zu angemessenen Konditionen zu erledigen, zog sich der ersehnte Ausbau lange hin.

Stadt kommt günstiger weg als gedacht

Dass die Einwohner in 2016 Besserung erwarten konnten, war zwar bereits nach den Haushaltsberatungen der Stadt klar, denn diese hatte 110000 Euro für den DSL-Ausbau eingeplant. Nun wurde es aber erheblich günstiger, weil die Telekom entschied, den gesamten Vorwahlbereich 05725 mit der neuen VDSL-Technik auszustatten – inklusive Riepen. 10000 Euro musste die Stadt nur noch dazu bezahlen. „Das freut uns natürlich sehr“, sagte Schmidt am Montag.

Zwei Verteilerkästen zeugen von der bedeutenden Neuerung, der Rest spielt sich unterirdisch ab – in filigranen Kabeln, die dünner sind als ein menschliches Haar. Alle 300 Haushalte werden mit den Leitungen erreicht. Die allermeisten davon haben 100 Mbit pro Sekunde zur Verfügung, etwa 15 Prozent mindestens 80 Mbit, und nur ein geringer Teil im Nordosten wird mit mindestens 50 Mbit versorgt.

Allerdings müssen die Einwohner der Telekom anzeigen, dass sie die neue Technik nutzen wollen. Dies kann per Telefonat oder per Besuch in einem T-Punkt geschehen. Außerdem gibt es dafür den Link www.telekom.com/schneller. gus

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