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Auf die Pappel gebracht

Rehren/Nenndorf Auf die Pappel gebracht

Die jüngsten Baumfällungen haben auch den Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Nenndorf beschäftigt. Der Rehrener Grünen-Ratsherr Konstantinos Toubekis hakte nach wegen einer Pappel, die auf dem Rehrener Friedhof entfernt wurde, was zu Protest von Naturschützern geführt hatte. Doch er hatte auch grundsätzliche Fragen.

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Zwischen den beiden verbliebenen Rotbuchen wuchs bis vor wenigen Wochen eine Pappel, die mittlerweile gefällt wurde.

Quelle: gus

Rehren/Nenndorf. Toubekis erkundigte sich danach, wer in der Samtgemeinde eigentlich festlegt, wann der Zustand eines Baumes die Verkehrssicherheit gefährdet. Denn dies war von der Verwaltung als Hauptgrund für die jüngsten Fällungen bei Rehren und im Bad Nenndorfer Kurpark angeführt worden.

Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt erläuterte noch einmal die Umstände am Rehrener Friedhof. Demnach war die Pappel in zwei danebenstehende Rotbuchen gewachsen, was für die beiden Nachbarbäume bedrohlich wurde. Die Buchen gelten aber als erhaltenswürdig – so musste die Pappel sozusagen „über die Klinge“ oder besser: „über das Sägeblatt“ des Bauhofs springen.

Eine Faulstelle habe die Pappel ebenfalls gehabt. Nach Informationen dieser Zeitung war über diesen Baum in Rehren schon einmal diskutiert worden, allerdings nicht mit dem Konsens, dass er weichen soll. Nun ist er verschwunden.

Schmidt vermutete, dass es innerhalb der Dorfgemeinschaft Rehren Kommunikationsprobleme gegeben habe. Hohnhorsts Bürgermeister, Wolfgang Lehrke, der auch Mitglied im Planungs- und Umweltausschuss ist, bestätigte Schmidts Vermutung und sagte: Das Fällen der Pappel war im Dorf abgesprochen gewesen.

Zum Vorgehen der Verwaltung erläuterte Schmidt, dass es einerseits ein Baumkataster gibt, in dem die vorhandenen Bäume und deren jeweiliger Zustand aufgelistet sind. Zudem habe die Verwaltung einen eigenen Baumexperten ausbilden lassen, der festlegen kann, wann ein Baum zur Gefahr wird.

In der Stadt Bad Nenndorf gebe es häufig Klagen von Bürgern, weil Äste öffentlicher Bäume auf Autos herunterfallen. Ziel sei es daher, Totholz frühzeitig zu entfernen und kranke Bäume zu fällen, bevor Passanten oder eben Fahrzeuge zu Schaden kommen. Für alle gefällten Bäume gebe es Ersatzpflanzungen. gus

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