Shantychor-Treffen in der Kurparkmuschel. Die Chöre freuen sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in den Niederlanden.
Bad Nenndorf (ems). Beinahe wolkenlos war der Himmel über Bad Nenndorf, und sicher nicht nur des strahlenden Sonnenscheins wegen war die Esplanade voller Menschen. „Eigentlich ausverkauft“, wie Albert Bü-the-Razik vom Nenndorfer Chor „Leinen los“ bemerkte, „wenn es denn Eintritt gekostet hätte.“ Diese schon vor drei Jahren geplante Veranstaltung war hingegen ein kostenloses Vergnügen „für mehr Lebensfreude“.
Mehr als 40 Frauen und Männer aus den Niederlanden hatten sich dafür auf den knapp 300 Kilometer weiten Weg aus „Nieuwe Pekela“ gemacht, um am Abend wieder „mit Volldampf nach Hause“ zu fahren. Der Reisebus dafür wartete an der Post. Nach dem gut dreistündigen Konzert versammelten sich die musikalischen Freunde jedoch erst einmal zum kühlen Bier am Tresen. „Damit die Kehlen wieder feucht werden“, lautete die plausible Erklärung von Organisator Bü-the-Razik.
Henk Schutrups und Chorleiter Co Orsel von den niederländischen Shantychören, bedankten sich bei „Leinen los“ mit einer Gegeneinladung. Im kommenden Jahr werden deshalb 23 aktive Sänger aus Bad Nenndorf die Leinen losmachen und Richtung Holland reisen. Für das Abschiedslied hatte „Leinen los“-Chorleiter, Thomas Fleps, den Klassiker „In Nenndorf sagt man Tschüss“ vorgesehen. Auf Niederländisch heißt das übrigens „Dag“ – oder man sagt „Tot ziens“, „Auf Wiedersehen! – bis 2011. “
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