Haste (rwe). Gut 200 Gäste hatten es sich auf Bierbänken vor der Großleinwand gemütlich gemacht, viele gekleidet in Deutschlandtrikots, geschminkt in Schwarzrotgold oder wild schwenkend mit Deutschlandfahnen. Und wer in zivil kam, der hatte die Chance, sich im Fanshop einzudecken. Denn für jede Massenbestellung spendiert Chef Dietmar Seegers zur WM einen DFB-Artikel gratis.
Nach der EM 2008 hat die Familie zum zweiten Mal auf dem Hof hinter dem Hotel eine „Fanmeile“ eingerichtet. Und der Inhaber ist froh, dass die Deutschen im Achtelfinale dabei sind. Eine erfolgreiche WM hilft schon etwas über die eher maue Sommerzeit in der Gastronomie hinweg. Zudem hofft Seegers, viele junge Leute aus dem Umkreis anzulocken und so einen neuen Kundenkreis anzusprechen. „Aber im Grunde genommen ist es ein Familienfest. Viele kennen sich hier, feiern gemeinsam“, freut er sich über den Zuspruch, den er auch für Sonntag erwartet, wenn der Klassiker Deutschland-England wartet.
Weil das Spiel schon am Nachmittag läuft, hat er Planen über den Hof gespannt, um den Lichteinfall auf die Leinwand zu dämpfen. Und egal ob Jogi Löw und seine Mannen noch eine Runde weiterkommen: Seegers hat die Technik bis zum Endspiel reserviert. Ab dem Viertelfinale ist jedes Spiel auf der „Fanmeile“ zu sehen.
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Kommentare
Reichskriegsflagge FW – 07.07.10
gibt es von seiten ihrer zeitung eine klarstellung wegen der Reichskriegsflagge??? es ist schon erschreckend, dass keiner der anwesenden die courage oder das wissen hatte, diese historisch belastete symbolik zu unterbinden! das ist nur noch traurig und wirft ein schlechtes bild auf alle anderen feiernden fans dieser wm. v.a. wenn sie aus verschiedenen nationen kommen um gemeinsam völkerverbindend zu feiern. ich bin entsetzt über so viel unwissen und solch schlechte journaillie! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenbla bla Paul – 02.07.10
sie wird allerdings ausschlieslich von neonazis zu propagandazwecken verwendet.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldennützt nix Bürger_in – 29.06.10
leider bringt das einfach löschen des Fotos mit der Reichskriegsflagge nicht mehr so viel. Da es schon relativ verbreitet ist im www. Da wäre es besser liebe SN wenn ihr euch doch mal mit dem Thema auseinander setzt. Zum Beispiel einen guten Artikel zu der Fahne, und was für Bedeutungen sie hatte und heute noch hat. Aber nur so eine Idee. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEbendoch Tutnichtszursache – 28.06.10
Das ist ja so nicht richtig. Die Reichskriegsflagge gab es in 6 verschiedenen Versionen. Als erste Aktion nach der Machtübernahme haben die Nazis 1933 die schwarz-rot-gold Version abgeschafft und wieder und Deutschland wieder mit den Farben des deutschen Kaiserreichs geschmückt. Die Vereinigung Reichskriegsflagge nutze die Version des Kaiserreichs, mit der Deutschland in den ersten Weltkrieg zog, angführt wurde diese Gruppe von Adolf Hitler. Wohl auch deshalb wird diese Flagge auch heute noch von Neonazis genutzt.Traurig, dass die SN sich nicht selbst genötigt fühlen über den der Fahne aufzuklären. Noch trauriger, dass es bei dem Foto offenbar nicht um Berichterstattung ging, denn sonst hätte man im Text auf die Vorkommnisse bei Seegers eingehen müssen. Hat der Betreiber reagiert (nach meinen Infos hat er dies)? Oder war die Fahne dauergehisst (nach meinen Infos wohl nicht)?
Das selbsternannte Leitmedium in Schaumburg halt halt oftmals weniger Format als das Wochenblatt und beweißt dies immer wieder aufs neue. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
bla bla bla irgendwer – 28.06.10
und was ist schlimm an einer Reichskriegsflagge?Sie ist nicht verboten und hat nix mit dem Drittem Reich zutun Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Leicht gemacht! Kritiker – 28.06.10
Aha, die SN hat reagiert und einfach nur das Foto und die dazugehörigen Kommentare entfernt... Man kann es sich auch leicht machen! Auch in der Printausgabe wird es versäumt auf den Fauxpas hinzuweisen, dass versehentlich die Reichskriegsflagge fotografiert und abgedruckt wurde. Gelungene Pressearbeit sieht anders aus! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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