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Bernd Reese bei den Grünen eingetreten

Comeback Bernd Reese bei den Grünen eingetreten

Bernd Reese will zurück in die Kommunalpolitik. Der Bad Nenndorfer nahm in dieser Woche an der Mitgliederversammlung des Grünen-Kreisverbandes Schaumburg teil. Auf Anfrage erklärte Reese, dass er bei den Grünen eingetreten ist und auch wieder politische Ämter anstrebt.

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Bernd Reese

Quelle: pr.

Nenndorf (gus). Der bis 2014 amtierende Nenndorfer Samtgemeindebürgermeister war bis 2013 Mitglied der SPD gewesen und blieb anschließend zunächst parteilos. Jetzt ist Reese bei den Grünen aktiv. Und er will wieder zurück in die Politik. Reese bestätigte, dass er mit politischen Ämtern liebäugelt. Ob für Stadt-, Samtgemeinde- oder Kreisrat, das sei noch offen, zumal darüber die zuständigen Parteigremien zu befinden haben. „Ich hatte 30 Jahre lang viel Freude an der Kommunalpolitik“, betonte Reese.

 Dieser war schon vor seiner Wahl zum Samtgemeindebürgermeister im Jahr 2006 viele Jahre lang eine der prägenden Figuren der Nenndorfer Sozialdemokratie gewesen und hatte auch einen Sitz im Kreistag inne. Eine Rückkehr auf dieses Parkett hatte Reese nie ausgeschlossen, allerdings galt nach dem offenen Zerwürfnis mit der SPD eine Rückkehr in deren Reihen als ausgeschlossen. Die führenden Köpfe „wollten mich ja nicht mehr haben“, sagte Reese jetzt.

 Beobachter hatten den früheren Verwaltungschef eher mit der Wählergemeinschaft in Verbindung gebracht. In der Anfangsphase dieser Gruppierung hatte Reese an deren Treffen teilgenommen, war aber nie Mitglied geworden. Ganz unvermittelt kommt der Eintritt bei den Grünen aber auch wieder nicht: Reese hatte aus seinem Interesse am Naturschutz nie einen Hehl gemacht und war im Naturschutzbund (Nabu) der Samtgemeinde tätig.

 Die Nenndorfer Grünen können den namhaften Zuwachs in der Tat gut gebrauchen: Nach der Kommunalwahl 2011 hatten der Partei laut Stimmergebnis drei Sitze im Samtgemeinderat Nenndorf zugestanden – es konnten aber nur zwei besetzt werden, weil mit Konstantinos Toubekis und Heiner Wrede nur zwei Kandidaten auf der Liste gestanden hatten. Auf Stadtebene waren die Grünen in Bad Nenndorf gar nicht erst angetreten.

 Ganz ohne Ämter war Reese nach seinem Ausscheiden aus dem Rathaus im Oktober 2014 ohnehin nicht geblieben. Er hat weiterhin den Vorsitz des Bürgerbusvereins Bad Nenndorf inne. Und er ist auch noch Vorsitzender des Freibad-Fördervereins, der es sich zum Ziel gesetzt hat, wieder eine Badeanstalt in der Kurstadt zu platzieren.

 Reese nutzte die Grünen-Versammlung am Dienstag dazu, um auf den Ausbau der Kreisstraßen 48/49 zwischen Horsten und Riepen zu drängen. Das Thema sei bereits seit 2003 in der Diskussion. Es habe zwar vor Kurzem eine Neuplanung gegeben, doch noch immer seien keine Vermessungspfähle zu sehen. Kreistagsmitglied Michael Dombrowski verwies auf hakende Grundstücksverhandlungen, die der neue Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt noch einmal in Gang bringen wollte.gus

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