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Bringdienst macht Probleme

Schulstart Bringdienst macht Probleme

Mit dem Start ins neue Schuljahr dürfte der Verkehr an der Schillerstraße und an der unteren Bahnhofstraße in Bad Nenndorf sowie am Kirchweg in Haste wieder drastisch zunehmen – vor allem gegen kurz vor 8 Uhr und zur Mittagszeit. Denn die berüchtigten Eltern-Taxis sind wieder unterwegs, um Kinder zu den beiden Grundschulen zu bringen.

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Wird wieder zum Hot-Spot des Straßenverkehrs: Der Bereich an der Berlin-Schule.

Quelle: gus

BAD NENNDORF/HASTE.. Ordnungsamt und Polizei wollen die Bereiche daher in den Fokus nehmen, denn bisweilen herrschen dort chaotische Zustände.

Dem Ordnungsamt (Bildung und Soziales) kommt dabei ganz gelegen, dass die Zusatzkraft des Außendienstes zu Monatsbeginn die Arbeit aufgenommen hat. Wie Amtsleiter André Lutz erklärte, soll der frühere Polizist Hans-Jürgen Brandt den ruhenden Verkehr zwar nicht kontrollieren, weil die Samtgemeinde dafür zwei weibliche Kräfte im Einsatz hat. Doch gerade an Tagen wie donnerstags, wenn in der Kurstadt auch noch Markt ist, den die beiden Außendienstlerinnen beaufsichtigen, assistiert ihnen der neue Kollege.

Das Hauptproblem ist in Lutz‘ Augen, dass viele Eltern ihren Nachwuchs auch dann mit dem Auto zur Grundschule bringen, wenn dieser den Weg gut zu Fuß schaffen würde oder wenn gar die Möglichkeit besteht, den Bus zu nutzen. Ganz lösen, wird die Samtgemeinde dieses Problem wohl nie – aber es ließe sich mit etwas gutem Willen lindern.

Änderungen in Planung

In Bad Nenndorf wäre es dienlich, wenn Eltern den Hallenbadparkplatz nutzen, um ihre Kinder abzusetzen, anstatt direkt auf dem Busstreifen vor der Berlin-Schule zu halten. Die Idee, dort einen Kiss&Ride-Bereich auszuweisen, hatte Stadtdirektor Mike Schmidt vor einigen Monaten eingebracht. Dort wäre nur ein kurzes Verabschieden erlaubt. Manche Eltern begleiten ihre Kinder derzeit noch bis ins Schulgebäude und klönen dort mit Bekannten.

Die SPD hatte ebenfalls einen Vorschlag gemacht: Einen durchgehenden Weg von den Hohefeld-Baugebieten, wo in Kürze eine Bedarfsampel das Queren der Entlastungsstraße erleichtern soll. Mit einem Gehweg neben der Zufahrt zum VfL-Dorado wäre zusätzliche Sicherheit gewährleistet, meinen die Sozialdemokraten. Und dann würden manche Eltern ihre Kinder vielleicht nicht mehr mit dem Auto zur Grundschule bugsieren. All dies hat der Bad Nenndorfer Bauausschuss dem Verkehrsplaner Lothar Zacharias übergeben. Der Hannoveraner soll sich seine eigenen Gedanken machen, wie die Situation in Bad Nenndorf zu verbessern ist. Im September rechnet Lutz mit der Vorlage der Ergebnisse.

Etwas weiter ist die Samtgemeinde bereits an der Haster Grundschule. Dort ist geplant, den Vorplatz umzugestalten. Dabei sollen dann einige Autostellplätze anders angeordnet werden, sodass die Eltern entspannter rangieren können. Aber im Grundsatz ist das Problem dort dasselbe wie in der Kurstadt: Selbst Eltern aus Suthfeld und Hohnhorst, deren Kinder den Bus nutzen können, spielen lieber Bringdienst, als auf das öffentliche Verkehrsmittel zu setzen. gus

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