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Gemeinde nimmt Gerloff in Schutz

Präsentation des neuen Pfarrers Gemeinde nimmt Gerloff in Schutz

Jetzt melden sich die Unterstützer von Peter Gerloff in der katholischen Kirchengemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz zu Wort, um den scheidenden Pfarrer in Schutz zu nehmen. Und das Bistum Hildesheim hat bereits zur Vorstellung des Nachfolgers für heute, Donnerstag, 20 Uhr, eingeladen.

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In St. Maria vom HeiligenRosenkranz wird heute Peter Gerloffs Nachfolgervorgestellt.

Quelle: gus

Nenndorf/Rodenberg (gus).  Bei der ersten, umfangreichen SN-Recherche hatte noch niemand der Befragten schützend die Hand über den Pfarrer halten mögen. Der folgende Artikel hat die Gemeinde aber offensichtlich aufgerüttelt. Eine ganze Schar von Gerloff-Unterstützern widerspricht nun den Vorwürfen führender Mitglieder in den Gemeindegremien, dass der Pfarrer mangelhaft kommuniziert und kooperiert hat.

 An der Zusammenarbeit mit den Gremien habe es in den vergangenen anderthalb Jahren nichts auszusetzen gegeben, heißt es. „Es gab nichts, wo der Pfarrer sich falsch verhalten hätte“, betonte eines der Gemeindemitglieder während eines Pressegesprächs in Hohnhorst. Dort hatten sich etwa 30 Katholiken versammelt, um ihre Sicht auf den Konflikt zu schildern.

 Gute Kommunikation bescheinigen Gerloff Mitglieder dieser Gruppen: Frauengruppe Hohnhorst, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Katholische Männergemeinschaft und Frauengemeinschaft Nenndorf. Dem Pfarrer attestieren dessen Anhänger, dass er ein guter Seelsorger ist und sich mit viel Aufwand um seine Gemeinde kümmere. Auch in der Kinderkirche habe Gerloff positiv gewirkt.

 Ein Verdienst des Pfarrers sei es, dass wieder in jeder der vier zugehörigen Kirchen – Hohnhorst, Rodenberg, Bad Nenndorf, Lauenau – wöchentlich eine heilige Messe gelesen werde. Zuvor sei dies teilweise nur alle zwei Wochen geschehen. Den Vorwurf, Gerloff habe Investitionen ins Pfarrhaus nicht vom Kirchenvorstand absegnen lassen, weisen dessen Unterstützer zurück. Das Bistum habe grünes Licht gegeben, der Kirchenvorstand habe später davon erfahren. Anders hatten es aber auch die Gerloff-Kritiker nicht dargestellt. Sie hätten es jedoch für angebracht gehalten, früher über die in Rede stehenden Investitionen informiert worden zu sein.

 Nur um den Pfarrer geht es in dem Zwist wohl auch nicht. Ein Problem ist nach Worten eines Gemeindemitglieds, dass ein hauptamtlicher Seelsorger zu wenig für vier Pfarrorte ist. Speziell in Lauenau, Hohnhorst und Rodenberg bestehe Sorge um die Zukunft der dortigen Filialkirchen. Und daher rührt auch eine gewisse Konkurrenz – und dabei stehen sich häufig der Rodenberger Gemeindeteil und die Mehrheit der übrigen drei Gemeindeteile kritisch gegenüber.

 Gerloffs Abschied ist für den 31. August terminiert. Am heutigen Donnerstag wird in Bad Nenndorf bereits der Nachfolger präsentiert. Außerdem werden nach Informationen des Bistums Hildesheim die Ergebnisse des gescheiterten Mediationsverfahrens vorgestellt.

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