Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Kein Prunkbau

Sporthalle Waltringhausen Kein Prunkbau

Die HSG Schaumburg darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Anbau an die Sporthalle in Waltringhausen machen. Der derzeitige Vorentwurf, den Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt beim Jugendausschuss präsentierte, traf auf die breite Akzeptanz der Gremiumsmitglieder.

Voriger Artikel
Licht am Ende des Tunnels
Nächster Artikel
Weingenuss bei bestem Wetter

Die Sporthalle Waltringhausen soll umgestaltet werden.

Quelle: js

WALTRINGHAUSEN. Schmidt habe sich mit Vertretern der HSG vor Ort getroffen und dort die gewünschten Umbaumaßnahmen besprochen. „Wir wollen dort auf einfache Weise etwas bauen und keinen Prunkbau schaffen“, so Schmidt. Unter anderem bat die HSG um die Modernisierung der Toilettenanlagen und um einen größeren Verkaufsbereich.

Denn zu den Heimspielen der Sportgemeinschaft strömen mitunter mehrere Hundert Gäste in die Halle – zu viel für die vorhandene Sanitäreinrichtung. Auch der Eingangsbereich samt Verkaufsfläche genüge nicht den Ansprüchen.

Spiel durch Sichtfenster beobachten

Letztere könnte nach einem ersten Vorentwurf den Platz des bisherigen Sanitärbereichs füllen, der zurückgebaut und durch einem Wanddurchbruch vergrößert werden soll. Die Toiletten, deren Anzahl großzügiger bemessen wird, würden in einem Anbau an der Rückseite des Hallenvorbaus ziehen.

Doch damit nicht genug: Um den Aufenthaltsbereich zu erweitern, könnte das Foyer vor dem derzeitigen Eingang vergrößert werden. Dort könnten mittels eines Wanddurchbruchs auch Zuschauer durch ein Sichtfenster zur Halle hinein das Spielgeschehen verfolgen.

Zuschüsse von 63 Prozent werden erwartet

Die möglichen Kosten für die Maßnahmen des Vorentwurfs wurden noch nicht ermittelt. Die finanziellen Mittel der HSG seien zwar begrenzt, allerdings versicherte deren Vorsitzender, Felix Lattwesen, dass die Mitglieder der Sportgemeinschaft einige Gewerke selbst übernehmen könnten. Ebenfalls positiv: Nach Angaben von Schmidt sei es möglich, dieselben Förderquellen anzuzapfen, die auch beim Skatepark in Bad Nenndorf eingefordert werden. Entsprechend könnte die Samtgemeinde Zuschüsse in Höhe von 63 Prozent erwarten.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich mit den Vorplanungen zufrieden und votierten, die Planungen zu vertiefen. Allerdings soll zwingend ein behindertengerechtes WC in die Halle installiert werden. In ihrer Mobilität eingeschränkte Personen wurden in dem Entwurf allerdings nicht ganz außen vor gelassen, da im Zuge des Umbaus einige Plätze für Rollstuhlfahrer im Tribünenbereich entstehen sollen. js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg