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Nannette biss sich die Zähne aus

Rodenberger Bäume halten ersten Herbststurm stand Nannette biss sich die Zähne aus

Das Sturmtief Nannette hat im Deister kaum Schäden angerichtet. Dass derzeit ungewöhnlich viele abgeknickte Bäume zu sehen sind, hängt mit dem Wintereinbruch vor rund zwei Wochen zusammen. Trotzdem ist es ratsam, den Wald bei Wetterlagen wie sie am Wochenende herrschten, zu meiden.

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Quelle: dpa

RODENBERG/NENNDORF. Nach Auskunft der Niedersächsischen Landesforsten, die für den Deister verantwortlich sind, hat Nannette trotz Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde den allermeisten Bäumen in dem Höhenzug nichts anhaben können. Pressesprecher Stefan Fenner räumte ein, dass es immer vorkommen kann, dass bei stärkeren Böen Äste abbrechen oder vereinzelt Bäume umkippen.

Dies geschieht vor allem dort, wo unter geschlossenen Kronendächern Äste absterben, weil sie nicht mehr genügend Sonnenlicht abbekommen. Auch kranke Bäume sind leicht Opfer des Sturms. Zwar sind die Landesforsten bemüht, dafür zu sorgen, dass möglichst keine solchen Schadenskandidaten direkt neben den Wegen stehen, doch eine Garantie spricht Fenner nicht aus. „Generell sollte man Wälder und auch Bäume bei Sturm meiden“, sagt er.

Lebensgefahr besteht

Denn sollten Äste herunterfallen, herrsche akute Lebensgefahr. Weil dem Anfang des Monats so war, musste nach dem starken Schneefall eine dreitägige Wegesperre in einigen Bereichen des Deisters ausgesprochen werden. Der nasse Schnee war so schwer, dass Äste brachen und Bäume umknickten.

Ein Grund war das Gewicht des bei Plusgraden gefallenen Schnees, ein anderer, dass die Bäume Anfang November noch recht viel Laub trugen und daher mehr Schnee an den Ästen hängen blieb. Die daraus resultierenden Schäden sind entlang vieler Wege, besonders um den Deisterkamm herum, noch immer zu beobachten. Starker Wind war dafür also nicht verantwortlich.

In der Stadt Rodenberg waren keine nennenswerten Sturmschäden bekannt. Alle Bereiche habe der Bauhof allerdings nicht inspiziert, räumte Jörg Döpke, Amtsleiter Innerere Verwaltung, ein.  gus

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Feuerwehr sägt Ast ab

In Bad Nenndorf musste am Sonntag die Feuerwehr ausrücken, weil in der Nähe des Kurparks ein Ast an einem hohen Baum herunterzufallen drohte. Die Feuerwehr sägte den Ast ab und brachte ihn sicher zu Boden. Weitere Sturmschäden waren am Montag nicht bekannt. Die Ampel an der Rodenberger Allee war wegen länger geplanter Baumpflegearbeiten installiert worden. gus

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