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Radweg kommt erst 2018

Stadtdirektor Schmidt erzielt Erfolge Radweg kommt erst 2018

Das vielleicht älteste Wegebauprojekt innerhalb der Samtgemeinde Nenndorf steht vor der Realisierung: Der Radweg zwischen Horsten und Riepen soll bald gebaut werden.

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Radweg zwischen Horsten und Riepen kommt - aber erst 2018.

Quelle: gus

Riepen/Horsten. Die Vorbedingungen dafür sind zumindest erfüllt.

Seit Jahrzehnten kämpfen vor allem die Rieper um den Radweg entlang den Kreisstraßen 48 und 49, damit die Kinder sicherer von Riepen nach Horsten und umgekehrt gelangen. Weil der Landkreis an den Straßen ohnehin tätig werden muss – Hintergrund ist der B65-Ausbau – sollte die Fahrradspur eigentlich bei der Gelegenheit gebaut werden. Doch dann stockten die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern, die für das Projekt Teile ihrer Ackerflächen abgeben sollten.

Der Landkreis räumte sein Scheitern bei den Gesprächen ein und bat die Stadtverwaltung, sich einzuschalten. Stadtdirektor Mike Schmidt machte dies nach eigenen Angaben zur Chefsache und erzielte bald erste Erfolge. Jetzt meldete er Vollzug: Alle Eigentümer haben ihre Verkaufsbereitschaft signalisiert, aus Sicht des Verwaltungschefs steht den Vertragsunterzeichnungen nichts mehr im Weg.

Schmidt ist jedoch auch kein Zauberer. Er gibt zu, den Landwirten mehr Geld angeboten zu haben als der Landkreis zahlen wollte. Dieser hatte sich strikt am Verkehrswert der Flächen orientiert, womit der Quadratmeterpreis unter drei Euro gelegen hätte. Der Stadtdirektor weiß aber: Jedes Stück Land kann nur einmal verkauft werden, weshalb er Verständnis für die Hartnäckigkeit mancher Eigentümer zeigte.

Wie hoch der Quadratmeterpreis nun im einzelnen ausgefallen ist, verriet Schmidt nicht. Dass die Differenz zwischen dem Landkreis-Tarif und den nun gewählten Lösungen die Stadt zu tragen hat, ist jedoch bekannt. Bad Nenndorf kostet das Ganze einen mittleren fünfstelligen Betrag, so Schmidt. Allerdings sind in einigen Fällen auch Tauschflächen angeboten worden.

Als Käufer tritt nichtsdestotrotz der Landkreis auf. Aber wie vereinbart erstattet Bad Nenndorf die Differenz. Der Verwaltungsausschuss hat den Erwerbskonditionen bereits zugestimmt. Das finanzielle Entgegenkommen der Stadt möchte Schmidt als Signal pro Riepen verstanden wissen.

Es gibt aber einen Wermutstropfen für den Stadtteil: Die Bauarbeiten für den Radweg beginnen noch nicht in diesem Jahr. Auch nicht im kommenden Jahr. Erst 2018 soll es nach Angaben des Landkreises losgehen. Allerdings dürfte das Projekt nun wirklich zementiert sein, denn „entsprechende Haushaltsmittel sind vorhanden“ lautet die Replik aus dem Kreishaus auf eine Anfrage dieser Zeitung. gus

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