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Riepen soll vorankommen

Mehrere Projekte in Planung Riepen soll vorankommen

Für den Stadtteil Riepen soll das Jahr 2016 deutlich positiver verlaufen als das abgelaufene Jahr. Dies hat Stadtdirektor Mike Schmidt im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt.

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Der Steinbrink soll in 2016 saniert werden.

Quelle: gus

Riepen. Gleich mehrere Projekte sollen nach Möglichkeit umgesetzt werden.

Schmidt hat es nach eigenen Worten empfindlich gestört, dass die Entwicklung in Riepen in 2015 gestockt hatte. Vor Jahresfrist deutete noch alles darauf hin, dass mit dem Steinbrink eine umfangreiche Straßensanierung umgesetzt würde. Auf bessere Internetversorgung konnten die Rieper ebenfalls hoffen. Und im Frühjahr waren endlich auch die Pläne für den Ausbau der K48/K49 mit zugehörigem Radweg präsentiert worden.

Doch aus keinem der Projekte ist etwas geworden. „Mich nervt es, dass es in Riepen nicht weitergeht“, gesteht Schmidt offen ein. Allerdings weist er auch darauf hin, dass dies nicht an Versäumnissen der Stadt gelegen hat. Vielmehr habe es einen personellen Engpass bei der Förderstelle „Pfeil“ (Programm zur Förderung der Entwicklung ländlicher Räume) gegeben. Daher konnten die von der Stadt eingereichten Förderanträge dort nicht bearbeitet werden (wir berichteten). „Pfeil“ ist der Nachfolger des 2014 ausgelaufenen EU-Programms „Profil“. Es schüttet Fördergeld bis 2020 aus.

So lange sollen die Einwohner Riepens aber nicht mehr warten. Daher sind alle ausstehenden Maßnahmen der Dorferneuerung noch einmal bei der Förderstelle angemeldet worden. Diese hat die Verlängerung des Förderzeitraums der Dorferneuerung bis Ende 2016 auch bereits bewilligt. Konkrete Zuschüsse kann die Stadt aber erst beantragen, wenn die Ausschreibungsergebnisse vorliegen. Die Ausschreibung der Aufträge wird jetzt vorbereitet.

Daran, dass Zuschüsse aus dem „Pfeil“-Programm fließen, hegt Schmidt keine Zweifel. Der Verwaltungsausschuss hat der Umsetzung der Dorferneuerungspläne auch bereits zugestimmt. Dazu gehören außer dem Steinbrink noch weitere Straßenarbeiten und das Gestalten eines Platzes.

Beim Thema DSL hat die Stadt ebenfalls die Bereitstellung finanzieller Mittel beschlossen. Allerdings hat der Landkreis das Thema Breitbandversorgung mittlerweile in den Händen. Wie andere Gemeinden auch, beispielsweise jene der Samtgemeinde Rodenberg, möchte sich Bad Nenndorf mit Fokus auf Riepen an dem Ausbauprogramm beteiligen. Dieses sieht vor, dass das Land Niedersachsen die Hälfte der Kosten übernimmt. Die andere Hälfte teilen sich Kreis und Gemeinden.

Hinsichtlich des Radwegs hatte Schmidt bereits in der letzten Ratssitzung des vergangenen Jahres darauf hingewiesen, dass die Verwaltung die Gespräche mit Landbesitzern eingeleitet hat, um nötige Grundstückskäufe einzufädeln. Anfang des Jahres werden dazu weitere Treffen folgen. Den Radweg soll der Landkreis entlang der Kreisstraßen bauen. gus

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