Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Schilder für Schlösschen und Co.

Infos zu historischen Gebäude Schilder für Schlösschen und Co.

Mit kleinen Schildern wird in Bad Nenndorf an einigen historischen Gebäuden auf deren Besonderheiten hingewiesen. Jedoch sind manche davon schon recht ausgebleicht, andere bedeutsame Bauten wiederum haben gar keine Beschilderung.

Voriger Artikel
Feuerwehrübung unter realen Bedingungen
Nächster Artikel
Auf die Pappel gebracht

Das Wappen auf dem Legendenschild der Esplanade ist bereits ziemlich ausgebleicht.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. SPD-Ratsmitglied Volker Busse hatte deshalb angeregt, die heruntergekommenen Tafeln zu ersetzen und zusätzliche anzuschaffen. Der Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss der Stadt gab diesem Vorhaben bei seiner Sitzung am Dienstag seine Zustimmung.

Gemäß dem Vorschlag der Verwaltung sollen das Hotel Esplanade, die Kurapotheke und das Landgrafenhaus einen Ersatz für ihr Schild erhalten, ganz neu sollen das Schlösschen, das Schlammbadehaus sowie die Landgrafen-Therme beschildert werden. Der Ausschuss nahm zudem noch weitere Häuser in die Liste auf, darunter das Winckler-Bad und das Zanderhaus.

Die Verwaltung hatte zunächst gegen das Winckler-Bad argumentiert, da wegen der jährlichen Nazikundgebungen ein Legendenschild das „falsche Signal setzen“ könnte. Rosemarie Börner (WGN) und die Ausschussvorsitzende Cornelia Jäger (CDU) bezweifelten zudem die historische und touristische Bedeutung des Gebäudes, das 1930 erst gebaut worden sei, so Börner. Der Großteil der Ausschussmitglieder entschied sich jedoch für ein Schild, zumal der Textvorschlag absolut unverfänglich und somit für die Naziaufmärsche ohne Bewandtnis sei.

 Keine Tafel – anders als ursprünglich vorgeschlagen – bekommen der Aussichtsturm und die Wassermühle Horsten. Der Ausschuss schloss sich der Argumentation der Verwaltung an, dass der Turm im Deister wegen der hohen Bäume inzwischen eigentlich kein wirklicher „Aussichts“-Turm mehr sei und dass sich die Wassermühle in Horsten in einem sehr schlechten Zustand befinde.

 Die Umsetzung des Projekts ist in vollem Umfang allerdings noch nicht in Stein gemeißelt. Wo sich das betreffende Gebäude in Privatbesitz befindet, muss zunächst das Ob und auch das Wie – beispielsweise Größe, Text und Platzierung der Tafel – erst mit dem Eigentümer abgestimmt werden. Die Kosten halten sich indes sehr im Rahmen. Im Haushalt 2016 werden für die neuen Schilder 900 Euro vorgehalten. kle

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg