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Woki bleibt auf Rekordkurs

Ferienspiele sind beliebt Woki bleibt auf Rekordkurs

Die Wochen für das Kind (Woki) erleben in der Samtgemeinde Nenndorf in der jüngeren Vergangenheit einen regelrechten Boom. Waren im Jahr 2016 die meisten Veranstaltungen verzeichnet worden, steht in diesem Jahr ein Teilnehmerrekord zu Buche.

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Symbolbilder

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Nenndorf. Moran Dzang, Leiter des Jugendzentrums (Juz), berichtete über stetig steigende Teilnehmerzahlen bei der Ferienspaßreihe Woki. Mehr als ein Drittel der Nenndorfer Grundschüler sei bei den Veranstaltungen angemeldet worden. 2016 sei das beste Jahr seit Beginn des Ferienprogramms gewesen. 56 Veranstaltungen habe es da gegeben.

In den jetzigen Sommerferien werden 52 Programmpunkte angeboten. Allerdings liegen für dieses Jahr bereits jetzt trotz geringerer Zahl an Veranstaltungen mit gut 240 mehr Anmeldungen vor als in 2016, als es 238 gewesen waren. Und noch immer sind Nachmeldungen möglich.

Dzang weiß, bei wem er sich zu bedanken hat: Bei den vielen ehrenamtlichen Anbietern der Veranstaltungen. Besonders wertvoll sind in seinen Augen kreative und musikalische Angebote wie Gitarrespielen und Trommeln. Zuletzt habe die Woki-Kasse einen deutlichen Überschuss aufgewiesen, weil kostenintensive Angebote wie der mehrtägige Kinderzirkus weggefallen waren. „Wir könnten uns jetzt auch mal ein Sommerfest mit Halligalli leisten“, scherzte Dzang.

Temporär vom Zirkus übersättigt

Der Juz-Leiter betonte indes, den Zirkus gern wieder ins Programm nehmen zu wollen. Es habe aber organisatorische Gründe für das Fernbleiben und beim letzten Gastspiel überraschend wenige Anmeldungen gegeben. Möglich sei eine temporäre Übersättigung der Kinder mit dem Thema Zirkus. Das besondere bei dieser Woki-Veranstaltung war, dass die Teilnehmer selbst in die Manege traten und zum Abschluss eine öffentliche Vorstellung gaben.

Das Woki-Konto wird unter dem Dach des Vereins für offene Jugendarbeit geführt. Auf diesem Konto befanden sich zum Jahreswechsel noch knapp 6000 Euro. Dort werden die Einnahmen durch die Teilnahmegebühren sowie Zuschüsse, vor allem von Stadt und Samtgemeinde, verbucht. Der Verein bezuschusst mit dem vorhandenen Geld beispielsweise Ausflüge und den Druck der Informationsblätter. Auch die Internetseite www.woki-nenndorf.de kostet eine Gebühr.

Die Besucherzahlen im Juz, wo in diesem Sommer auch wieder eine Ferienbetreuung angeboten wird, sind zuletzt ebenfalls gestiegen. Dzang zufolge liegt dies auch daran, dass einige 13 bis 14-jährige Flüchtlinge dorthin gehen. Es habe sich eine sehr angenehme Gruppe gebildet, betont der Leiter der städtischen Einrichtung. gus

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