Landtagesabgeordneter Heiner Bartling (links) gratuliert langjährigen SPD-Mitgliedern und dankt der wiedergewählten Vorsitzenden Christiane Kowalkowski (rechts) für ihre Arbeit. Teschner
Lauenau. „Wir sind stark vor Ort, daran werden wir weiter arbeiten“, betonte der von 21 Stimmberechtigten ebenfalls im Amt bestätigte zweite Vorsitzende Karsten Sucker. Das abgespeckte Ferienprogramm sei mit mehr als 600 Teilnehmern ein voller Erfolg gewesen, betonte er. „Das Nachtschwimmen war der helle Wahnsinn.“ Die SPD tue viel für Kinder, begegnete die Vorsitzende anders lautenden Gerüchten. Seit mehr als 30 Jahren stelle die SPD das Ferienprogramm auf die Beine. In 2010 können sich alle wieder auf zehn Veranstaltungen freuen. „Spannend wie ein Krimi“ sei auch das Schaumburger Abendgespräch mit Joachim Gauck, dem ehemaligen Sonderbeauftragten für Stasi-Unterlagen, gewesen, berichtete Kowalkowski. Ein heißes Thema bleibt die Zusammenlegung der Krankenhäuser. Wolfgang Kölling berichtete aus dem Kreistag, der Standort Obernkirchen rufe im gesamten Nordkreis weiterhin Proteste hervor. „Von uns aus ist man schneller in Hannover als in Obernkirchen“, meinte Sucker auch im Hinblick auf die Busverbindung in die Kreisstadt.
Bürgermeister Heinz Laufmöller informierte, dass die Einwohnerzahl von 4200 vorerst nicht weiter steigen werde. Das Baugebiet am Felsenkeller müsse durch die Sparkasse stärker vermarktet werden. „Wir brauchen neue Familien.“ 2010 soll die Marktstraße mit neuen Geschäften weiter ausgebaut werden. Der Schandfleck „Schnäppchenmarkt“ werde beseitigt. Wenn 2011 die Seniorenwohnanlage fertig werde, stünden das Rundteil sowie die Umgestaltung der Karl-Sasse-Straße an mit Umleitung des Schwerlastverkehrs. Ein Volumen von 3,3 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 6,2 Millionen im Vermögenshaushalt dokumentiere, wie in Lauenau investiert wird, so Laufmöller. „Das ist unser Konjunkturprogramm.“ Lokale Handwerker seien froh über die Modernisierungswelle. Der Forderung nach kleineren Ortsräten erteilte er eine Absage. Damit könne man keine strukturellen Haushaltsprobleme lösen. „Demokratie muss unten anfangen.“
Demokratischer Einsatz sei auch gegen die Neonazi-Aufmärsche in Bad Nenndorf gefragt, rief die Vorsitzende dazu auf, den Rechtsextremisten zu zeigen, dass sie dort nichts zu suchen haben. 2010 sei für Schaumburg zudem ein wichtiges Jahr. Sie verwies dabei auf die Landratswahl und den SPD-Kandidaten Jörg Farr.
Vor Ort setzte man auf bewährte Kräfte, wählte Kassierer Horst Engelking, Schriftführerin Doris Rebe sowie die Beisitzer Dirk Meyer, Wolfgang Kölling, Hans-Georg Dittich, Biagio Ciraldo, Irene Heidrich und Volker Jürning. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Frieda Fritsch und Walter Ebeling ausgezeichnet, Volker Jürning, Horst Engelking und Arnold Krause für 25 Jahre. Zudem erinnerte der Vorstand an die Verdienste des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Helmut Garbe: „Wir werden ihn sehr vermissen.“ tes
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