Feggendorf (nah). Die historische Querung des Unterdorfes stand bereits lange auf der Ausbauliste des Fleckens Lauenau. Nicht nur die Oberfläche war marode, sondern auch Teile des Untergrunds sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen. Deshalb wurden die Anlieger auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Und sie mussten Umwege in Kauf nehmen.
Umleitungen lassen sich auch jetzt noch nicht vermeiden. Schwere Lastzüge transportieren tonnenweise Kies heran, Bagger schwenken ihre Arme zwischen den zum Teil recht eng stehenden Hausfassaden.
Bauleiter Hans-Heinrich Baxmann von der Firma PSG ist zufrieden über den Verlauf der Arbeiten. Der erste Abschnitt hatte wegen des schlechteren Untergrunds mehr Sorgen bereitet. Doch jetzt ist Baxmann sich ziemlich sicher, dass in spätestens sechs Wochen auch der letzte Quadratmeter neuen Schliff bekommen hat. Trotzdem ist er vorsichtig mit seiner Prognose: Er selbst erhält künftig einen anderen Auftrag; ein Kollege tritt die Nachfolge an.
Voll des Lobes ist Baxmann über die Anlieger: „Das war schon okay“, beschreibt er die ständigen Kontakte. Beratungsbedarf gab es durchaus: Grundstückseinfahrten mussten dem Fahrbahnkörper angepasst werden. Außerdem forderten die Vollsperrungen die Geduld und die Nachsicht der Betroffenen.
Nach der Fertigstellung der Wiesenstraße muss die PSG keineswegs die Fahrzeuge aus dem Bereich der Samtgemeinde Rodenberg abziehen. Es gibt noch mehr zu tun: Aufträge sind in Reinsdorf die Zufahrt zum künftigen Feuerwehrgerätehaus und in Lauenau die Sanierung einer Fahrbahn im Gewerbepark. Dort erhält der gesamte Bereich zwischen Sparkassengebäude und „Victoria-Arena“ ein völlig neues Aussehen.
In Feggendorf dürfte die Wiesenstraße zum neuen örtlichen Schmuckstück werden. Das verrät allein die bereits sanierte Natursteinmauer unterhalb des „Brink“. Diese macht bereits jetzt einen imposanten Eindruck – trotz Kiesbergen und Baustellenfahrzeugen.
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