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Feggendorf / Ehrung

Meistertitel auf der Ostsee-Insel an den Deister geholt

Stolz hat der Vorsitzende des Deister-Schützencorps (DSC) Feggendorf, Wilfried Mundt, den „frisch gebackenen“ Deutschen Meister im Bogenschießen in einer Feierstunde geehrt. Der 19-jährige Christian Raupach hat sich in Burg auf Fehmarn in der Juniorklasse Compound gegen die Konkurrenz durchgesetzt und den Titel an den Deister geholt. Auf der Ostseeinsel schielte der Feggendorfer bereits einmal auf die Auswahl der Schützenklasse, denn ab Oktober wird der Bogenschütze in der neuen Altersklasse schießen.
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Ganz groß im Bogenschießen: Der Deutsche Meister Christian Raupach (rechts) nimmt die Ehrung des DSC vom Vorsitzenden Wilfried Mundt entgegen.

© bab

Feggendorf (bab). Der Wind war auf Fehmarn der stärkste Gegner. Raupach hatte den nationalen Titel 2009 und 2010 bereits bei den Ausscheidungen in der Halle geholt. Nun hat er auch unter freiem Himmel bewiesen, dass er in der Juniorenklasse der Beste ist. Aus 24 Schützen bestand die Konkurrenz. „In der Schützenklasse wäre ich Neunter geworden“, hat sich Raupach ausgerechnet, der auf Fehmarn die künftigen Konkurrenten beobachtet hat. Da er im November 20 Jahre alt wird, muss der die Junioren nun verlassen.

Mundt gratulierte auch als Vorsitzender des Kreisschützenverbands Deister-Süntel-Calenberg, der mit einigen Vertretern im Feggendorfer Schützenhaus erschienen war. Auch Lauenaus Bürgermeister Heinrich Laufmöller (SPD) und Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann ließen es sich nicht nehmen, zum Erfolg die treffsichere Hand des 19-Jährigen zu schütteln und die Anerkennung mit finanzieller Unterstützung für den Sportler und den Verein zu zeigen.

Mundt erinnerte auch daran, dass Politiker und Verwaltung an dem Erfolg der Bogenschützen im DSC beteiligt sind. „Wir werden hier wirklich unterstützt. Ich weiß, dass andere Kommunen ganz andere Probleme haben“, bedankte er sich für die öffentliche Hilfe, die dem Verein zuteil wird.

Heilmann freute sich darüber, dass die Einrichtung der Bogensparte vor sieben Jahren zur Bereicherung des Breitensports im Ort beigetragen habe und den Verein nicht in zwei Lager teilte. Da der DSC die Übungsplatz-Wiese nun kaufen will, könne der „Großgrundbesitzer“ demnächst sogar ein Leistungszentrum bauen, wenn die Erfolge so weitergehen, scherzte er.


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